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Coaching-Revolution bei Golden State - Zipser siegt

13.02.2018 10:00
Steve Kerr macht seine Spieler zu Trainern
Steve Kerr macht seine Spieler zu Trainern

Meistertrainer Steve Kerr hat seinen Job für einen Abend abgegeben. Beim Spiel von Titelverteidiger Golden State Warriors gegen die Phoenix Suns in der Basketball-Profiliga NBA überließ der frühere Profi das Coaching seinen Spielern. Es ging gut, die Warriors gewannen 129:83.

"Sie sind von meiner Stimme gelangweilt. Ich bin von meiner Stimme gelangweilt", sagte Kerr: "Ich musste versuchen, mein Team wieder zu erreichen. Ich habe es im vergangenen Monat nicht erreicht." Seine Maßnahme habe nichts mit Respektlosigkeit gegenüber dem Gegner zu tun gehabt.

Andre Iguodala, David West und Draymond Green übernahmen die Traineraufgaben. Kerr war zufrieden. "Die Spieler müssen sich aufeinander verlassen können und nicht meine Stimme hören. Es klingt wie bei Charlie Browns Lehrerin. Sie brauchten eine andere Stimme."

Bester Scorer in Reihen von Golden State war einmal mehr Stephen Curry, der 22 Punkte erzielte. Omri Casspi steuerte 19 Zähler und zehn Rebounds bei, Kevin Durant kam auf 17 Punkte. Bei den Suns stemmte sich Elfrid Payton mit 29 Punkten vergeblich gegen die Niederlage.

Zipser triumphiert mit den Bulls

Beim 105:101 (53:51) der Chicago Bulls über den direkten Konkurrenten Orlando Magic stand der gebürtige Heidelberger Paul Zipser gerade einmal 13 Minuten im Bull-Dress auf dem Court. Beim Auswärtssieg steuerte er immerhin einen Dreier bei. Bester Schütze bei Chicago war Zach LaVine mit 18 Punkten.

Der erfolgreichste Scorer befand sich mit Mario Hezonja (24) in den Reihen der Gäste. Der Kroate war nach der knappen Niederlage aber sichtlich angefressen, denn beim Spielstand von 101:103 und sieben Sekunden Restzeit hatte er den wohl entscheidenden Dreier in der Hand. Stattdessen vergab er und die Bulls tüteten mit zwei Freiwurftreffern den Sieg ein.

"Ich bin verärgert, dass ich die Chance vergeben habe", sagte Hezonja nach dem Schlussgong. "Simmons legt mir das Ding gut auf. Der Rest liegt an mir. Ich konnte für mein Team nicht gewinnen, das macht mich sauer."

Davis mit 38 Punkten

Der US-Amerikaner Anthony Davis von den New Orleans Pelicans warf gegen die Detroit Pistons 38 Punkte und erzielte damit ein Drittel der Zähler seiner Mannschaft. Beim 118:103 (60:52) pushte der 24-Jährige wieder einmal seinen Average gegen den Lieblingsgegner aus Detroit.

Im Schnitt steht Davis bei 30,4 Punkten gegen die Pistons. So gut ist er gegen kein anderes Team aus der NBA. Das ist auch der Grund, weshalb die Pelicans elf der letzten zwölf Partien gegen die Mannschaft aus Michigan gewinnen konnten.

Philly siegt dank Triple-Double

Beim 108:92 (57:55) der Philadelphia 76ers über die New York Knicks gelang T.J. McConnell ein Triple-Double mit 10 Punkten, 10 Rebounds und 11 Assists. Damit führte McConnell das Team von Trainer Brett Brown gemeinsam mit dem besten Scorer Dario Saric (24) zum Sieg.

In den weiteren Spielen setzte sich Utah Jazz in einem hauchdünnen Kopf-an-Kopf-Rennen mit 101:99 (54:48) gegen die San Antonio Spurs durch, während die LA Clippers nach einem starken Beginn gegen die Brooklyn Nets keine Probleme hatten. Am Ende hieß es 114:101 (66:51) für die Rot-Weißen.

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