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Stroll stichelt gegen Vettel - Lobeshymnen für Schumi

12.02.2018 09:09
In den Augen von Lance Stroll kam Sebastian Vettel mit dem Druck im Titelkampf nicht klar
In den Augen von Lance Stroll kam Sebastian Vettel mit dem Druck im Titelkampf nicht klar

Williams-Pilot Lance Stroll legte in seiner Debütsaison in der Formel 1 eine wahre Achterbahnfahrt hin. Damit er in Zukunft noch besser für die Hürden der Königsklasse gerüstet ist, will er sich ein Beispiel an Lewis Hamilton nehmen - und nicht etwa an Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel.

Hamilton habe in der Saison 2017 eindrucksvoll gezeigt, wie man am besten mit Druck umgeht, schwärmte der junge Kanadier im Interview mit britischen Zeitung "Express & Star".

"Sein Wagen war nicht immer leicht zu fahren, Mercedes hatte in einigen Rennen Probleme. Trotzdem hat er das Optimum rausgeholt und Punkte geholt, wenn er sie holen musste", schwärmte Stroll vom Weltmeister. Sebastian Vettel sei dagegen unter dem Druck "zusammengeklappt", stichelte der 19-Jährige.

Schumacher "war mein Held"

So sehr er Lewis Hamilton für seine Leistungen auch bewundert, sein wahres Idol ist ein anderer Weltmeister: Rekord-Champions Michael Schumacher. "Er war mein Held. Ich war immer fasziniert davon, wie viel er erreicht hat und wie oft er gewonnen hat. Es war unglaublich", schwärmte Stroll vom Kerpener.

Auch außerhalb der Rennstrecke sei Schumi "ein wahrer Champion" gewesen. "Er war immer zurückhaltend und stand mit beiden Beinen auf dem Boden. Das respektiere ich", sagte der Kanadier.

"Ich habe unglaublich viel gelernt"

Dass er im Laufe des letzten Jahres häufiger im Zentrum der Kritik stand, stört den Williams-Fahrer wenig: "Leute werden immer Dinge sagen. Entscheidend ist, dass ich mich auf meinen Job konzentriere." In den letzten zwölf Monate habe er sich als Fahrer "dramatisch verändert", glaubt Stroll. "Ich habe unglaublich viel gelernt und werde im nächsten Jahr noch stärker zurückkommen, mental und physisch."

Schon in seiner Debütsaison "habe ich Ziele erreicht, die ich eigentlich erst in ein paar Jahren erreichen wollte. Ich habe mir zum Beispiel nie vorstellen können, dass ich auf das Podium fahren würde. Es war ein schöner Moment, aber es war erst der Anfang", versprach der 19-Jährige.

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