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Pleiten für van Gerwen und Cross - Whitlock marschiert

08.02.2018 23:16
Ärgerte sich über seine Niederlage: Michael van Gerwen
© getty, Jordan Mansfield
Ärgerte sich über seine Niederlage: Michael van Gerwen

Der zweite Spieltag der Premier League stand ganz im Zeichen der großen Pleiten. Insbesondere Weltmeister Rob Cross ging in seinem Match unter. Aber auch Michael van Gerwen tat sich schwer und verlor gegen Peter Wright. Simon Whitlock hingegen marschiert durch den Wettbewerb - genau wie Michael Smith. 

Smith eröffnete den Abend gegen Daryl Gurney und setzte sich dank einer Doppelquote von 42 Prozent am Ende souverän mit 7:4 gegen "Super Chin" durch, der seinerseits nur 29 Prozent seiner Würfe auf das Doppelfeld brachte. In einer munteren Partie mit zahlreichen 180er-Aufnahmen feierte "Bully Boy" seinen zweiten Sieg und setzt sich weit oben in der Tabelle fest. "Zwei Siege, vier Punkte, besser geht es nicht", freute sich Smith nach der Partie und fügte an: "Ich möchte immer der Allerbeste sein."

Rob Cross hingegen ging gegen den aufstrebenden Simon Whitlock unter. Obwohl sich beide Spieler nicht in bester Form präsentierten, setzte sich der Australier am Ende deutlich mit 7:1 gegen den Weltmeister durch. "The Wizard" reichte ein Average von 92 und eine Doppelquote von 35 Prozent, um sich den Engländer vom Leib zu halten. Durch seinen klaren Erfolg führt Whitlock die Tabelle der Premier League an. 

>> Voltage, Snakebite und Co.: Darts-Nicknames

Snakebite besiegt den Angstgegner

Deutlich enger ging es zwischen Michael van Gerwen und Peter Wright zu. Die beiden Top-Stars der Liga schalteten zum Ende der Partie gleich mehrere Gänge hoch und zeigten Darts auf höchstem Niveau. Zum Schluss schraubten sie ihren Average auf über 100. "Snakebite" sicherte sich schließlich den Erfolg gegen den Ex-Weltmeister durch eine starke Doppelquote von 58 Prozent. "Mighty Mike" raffte sich zu spät auf, sein 170-Finish kurz vor Schluss kam zu spät. 5:7 stand es am Ende aus Sicht des Holländers.

"Ich bin ein bisschen überrascht, gewonnen zu haben", erklärte der Schotte nach dem Match. "Die Premier League ist eines der härtesten Turniere. Um hier ins Finale zu kommen, braucht es einiges. Aber das muss natürlich das Ziel sein."

>> Der Abend zum Nachlesen im Liveticker

Der zweifache Premier-League-Sieger Gary Anderson spielte in der Partie gegen Gerwyn Price seine volle Erfahrung aus. Überragende fünf 180er-Aufnahmen brachten den Schotten auf die Siegerstraße. Dem "Flying Scotsman" reichte eine souveräne Vorstellung, um "The Iceman" in seiner Heimat auf Distanz zu halten. Mit dem 7:3-Erfolg sammelte Anderson seine ersten zwei Punkte. 

"Ich hatte die ganze Zeit ein gutes Gefühl", gab der Schotte nach der Partie zu, dessen Rücken zuletzt immer mal wieder Probleme gemacht hatte. "Ich bin nach Manchester gefahren, habe jede Menge Ärzte und Osteopathen besucht. Jetzt geht es wieder", freute sich Anderson.

"Barney" fertigt Suljovic ab

Im letzten Spiel des Abends hoffte der Österreicher Mensur Suljovic auf seine ersten Punkte in der Premier League, wurde aber enttäuscht. Gegen Raymond van Barneveld reichte es nur zu einem knappen 5:7 aus Sicht des Debütanten. "The Gentle" bleibt damit - zusammen mit Rob Cross - am Ende der Tabelle. 

Vor allem seine Doppelquote wurde dem Österreicher zum Verhängnis. Nur gut ein Drittel seiner Pfeile fanden das entscheidende Feld. Ganz anders beim Niederländer. Dessen Quote auf die Doppel-Felder lag am Ende bei rund 50 Prozent. Obwohl sich Suljovic gegen Ende steigerte, behielt "Barney" am Ende die Oberhand.

 

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