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Zukunft von Bundestrainer Prokop weiter offen

02.02.2018 17:38
Steht nach dem EM-Aus der deutschen Handballer in der Kritik: Bundestrainer Christian Prokop
Steht nach dem EM-Aus der deutschen Handballer in der Kritik: Bundestrainer Christian Prokop

Die Zukunft von Handball-Bundestrainer Christian Prokop bleibt auch nach einer ersten Präsidiumssitzung des Deutschen Handballbundes (DHB) weiter offen.

"Es ist definitiv keine Entscheidung gefallen. Wir sind heute in die Analyse eingestiegen", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer der "dpa". Bei dem schon lange geplanten Spitzentreffen in einem Leipziger Hotel sei neben der Zukunft des in der Kritik stehenden Bundestrainers auch über das schwache EM-Abschneiden der Männer sowie über das frühe WM-Aus der Frauen gesprochen worden.

Bei der Entscheidung über eine weitere Zusammenarbeit mit Prokop will sich der DHB auch von der Bundesliga nicht unter Druck setzen lassen. In den kommenden vier bis sechs Wochen solle die Analyse abgeschlossen sein, sagte Kromer. "Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir das in Ruhe machen wollen", sagte der 41-Jährige. Liga-Geschäftsführer Frank Bohmann hatte zuvor auf eine zügige Klärung der Trainerfrage gedrängt. Bei der Sitzung in Leipzig war auch Liga-Boss Uwe Schwenker dabei.

Trotz unterschiedlicher Vorstellungen in der Zeitfrage sei die Stimmung bei dem Treffen gut gewesen, berichtete Kromer. "Es geht aktuell nicht darum, Entscheidungen zu treffen, sondern in Ruhe aufzuarbeiten", sagte er. Prokop, der beim DHB einen Vertrag bis 2022 besitzt, war nach der desolaten EM in Kroatien in die Kritik geraten. Am Freitagabend (19 Uhr) sollte er mit der DHB-Auswahl im All Star Game gegen eine Bundesliga-Auswahl antreten.

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