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Freitag führt DSV-Adler auf Platz zwei

27.01.2018 17:58
Glänzend aufgelegt: Richard Freitag
Glänzend aufgelegt: Richard Freitag

Angeführt von einem ganz starken Richard Freitag haben die deutschen Skispringer im letzten Teamwettbewerb vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang mit Platz zwei überzeugt.

In Zakopane mussten sich die DSV-Adler nur Gastgeber Polen geschlagen geben und zeigten sich sechs Tage nach dem enttäuschenden vierten Rang bei der Flug-WM in Oberstdorf klar verbessert.

Mit 1067,3 Punkten lagen die glänzend aufgelegten Freitag (135,0+137,0 m) und Andreas Wellinger (134,0+134,0) sowie Markus Eisenbichler (130,5+129,0) und Stephan Leyhe (130,0+127,0) recht deutlich hinter Polen (1092,0) um Volksheld Kamil Stoch, der mit 141,5 m beim letzten Sprung des Tages den Schanzenrekord des Schweizers Simon Ammann um einen Meter verbesserte. Dritter wurde Norwegen (1055,2).

Die Norweger, die in Oberstdorf souverän WM-Gold gewonnen hatten, waren ohne Flug-Einzelweltmeister Daniel Andre Tande (Magen-Darm-Infekt) nach Zakopane gereist und damit nicht in Bestbesetzung angetreten.

Österreich (986,8) belegte mit erneut großem Rückstand auf die Podestplätze Rang vier vor Japan (954,4) und den in Oberstdorf zweitplatzierten Slowenen (953,0).

"Ganz anderer Wettkampf als bei der WM"

"Das war heute wirklich gut. Wir haben uns gut gesteigert, damit können wir zufrieden sein", freute sich Freitag im Anschluss: "Polen hier zu schlagen bei dieser Hammerstimmung ist sehr schwer. Kamil springt einfach sehr, sehr gut." Auch Bundestrainer Werner Schuster war voll des Lobes: "Das war ein ganz anderer Wettkampf als bei der WM".

Am Sonntag wird in Zakopane ein Einzelspringen ausgetragen. In der Qualifikation hatten Eisenbichler als Zweiter und Freitag als Dritter hinter Vorjahressieger Stoch überzeugt. Vor den Winterspielen in Südkorea (9. bis 25. Februar) stehen am kommenden Wochenende im hessischen Willingen noch zwei Einzelwettbewerbe an.

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Zakopane 2017/2018

1PolenPolen1092.00
2DeutschlandDeutschland1067.30
3NorwegenNorwegen1055.20
4ÖsterreichÖsterreich968.80
5JapanJapan954.40
6SlowenienSlowenien953.00
7SchweizSchweiz873.80
8TschechienTschechien848.90
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