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Fröhlich zum Schiedsrichter-Streit: "Keine Spaltung"

17.01.2018 20:55
Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich sieht keine Spaltung der deutschen Referees.
Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich sieht keine Spaltung der deutschen Referees.

Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hält eine Spaltung der deutschen Referees für abwegig. "Davon ist nicht auszugehen", sagte Fröhlich im niedersächsischen Barsinghausen im Hinblick auf den seit Monaten schwelenden Streit unter den Schiedsrichtern.

"Unstimmigkeiten sind nie gut. Am besten, man redet miteinander und es dringt nichts in die Öffentlichkeit", räumte Fröhlich beim Neujahrsempfang des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) ein.

Nach einem Wintertrainingslager der Schiedsrichter auf Mallorca rechnet Fröhlich vorerst aber mit Ruhe: "Mal sehen, ob wir das mit dem teambildenden Seminar auf Mallorca jetzt hinbekommen."

Der Schiedsrichter-Streit beschäftigt den Deutschen Fußball-Bund seit Monaten. Unter anderem wurde im Herbst bereits die Ethikkommission des Verbandes eingeschaltet. Die FIFA-Referees Manuel Gräfe und Felix Brych hatten den langjährigen Schiedsrichter-Funktionären Hellmut Krug und Herbert Fandel unter anderem "Vetternwirtschaft" vorgeworfen.

Als Konsequenz daraus verlor Krug seine Funktion in der Schiedsrichterkommission Elite; Fandel darf keine Lehrgänge der Elite-Schiedsrichter mehr besuchen.

Kommt der Videoassistent IN die Stadien?

Zudem wünscht sich Fröhlich den Videoassistenten für die Bundesliga künftig in den Stadien. Das Arbeitsumfeld in einem "Keller in Köln" sei "keine Ideallösung", sagte er. Der 60-Jährige bezeichnete dies sogar als "Inkarnation der Intransparenz". Fröhlich sagte kurz darauf: "Man muss sich um die Transparenz natürlich keine Gedanken machen, aber ein Geschmäckle hat das schon."

Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter beschrieb die Arbeitssituation des Videoassistenten in Köln als "dunkel und es werden Schatten auf den Bildschirm geworfen". Fröhlich meinte weiter: "Ich sehe das auch schwierig, es ist aber wohl die technisch beste Lösung."

Der Videoassistent wird in dieser Saison testweise in zahlreichen Ligen eingesetzt. In der Bundesliga hat es seit dem Start im Sommer etliche Kontroversen gegeben. Dabei wurden immer auch Entscheidungen im "Keller von Köln" kritisiert. Fröhlich stellte am Mittwoch indes klar: "Der Feldschiedsrichter hat immer das letzte Wort. Da sind wir jetzt auch auf einem guten Weg."

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Tabelle

#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenFC Bayern26193468:274160
2Borussia DortmundBorussia DortmundDortmund26186264:303460
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig26147544:202449
4Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach26145745:311447
5Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurt26137651:302146
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen261331047:40742
7VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg26126844:39542
8Werder BremenWerder BremenSV Werder26109746:38839
91899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheim26911650:381238
10Hertha BSCHertha BSCHertha BSC2698940:39135
11SC FreiburgSC FreiburgSC Freiburg26710937:42-531
12Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorf26941333:50-1731
131. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 0526861227:45-1830
14FC AugsburgFC AugsburgAugsburg26671337:47-1025
15FC Schalke 04FC Schalke 04Schalke 0426651527:44-1723
16VfB StuttgartVfB StuttgartVfB Stuttgart26551626:56-3020
17Hannover 96Hannover 96Hannover 9626351824:61-3714
181. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg26271719:52-3313
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