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Mercedes-Designer gesteht: W08 war "eine Diva"

08.01.2018 10:55
Der W08 gab Mercedes lange Rätsel auf
Der W08 gab Mercedes lange Rätsel auf

Nach drei Jahren der Dominanz musste Mercedes in der Formel-1-Saison 2017 lange kämpfen, ehe der vierte Weltmeistertitel in Folge unter Dach und Fach. Grund war laut Chefdesigner die "Diva W08", die dem Team lange Zeit Rätsel aufgab.

Vor allem an Anfang der Saison habe der Wagen das Team vor Probleme gestellt, die sich nicht so leicht lösen ließen, verriet Chefdesigner John Owen im Interview mit "Autosport": "Wir haben es einfach nicht verstanden. Der Begriff 'Diva" kam zustande, weil wir dachten, wir würden das Richtige tun, es aber nicht die Auswirkungen hatte, die wir uns erhofften."

Damit bezog sich Owen vor allem auf das Zusammenspiel mit den neuen Pirelli-Reifen. Mit diesen hat Mercedes vor allem bei heißen Bedingungen große Probleme gehabt. "In den ersten Rennen waren wir sehr verwirrt, um ehrlich zu sein. Wir wussten nicht wirklich, was wir tun sollten", berichtete der Designer von vielen, vielen Stunden der Entwicklungsarbeit.

Im Gegensatz zu anderen Teams lag ein Großteil des Gewichts des W08 auf den Hinterreifen, während andere Teams eine schwerer Vorderachse präferierten. "Wir mussten herausfinden, wie wir die richtige Balance finden können", erklärte Owen.

"Am Ende der Saison war das Auto keine Diva mehr"

"Wir hatten Strecken wie Silverstone, Montreal, Monza, Austin oder Suzuka - das waren für uns sehr gute Strecken. Aber auf den langsameren und heißeren Strecken haben wir Probleme gehabt", gewährte Owen einen Einblick hinter die Kulissen.

"Wir haben viele Dinge ausprobiert. Je länger wir darüber nachdachten und analysiert haben - und ich glaube, wir haben mehr als jedes andere Team nach den Problemen gesucht -, desto mehr haben wir die Probleme in den Griff bekommen", berichtete Owen von dem Prozess, der es Mercedes am Ende erlaubte, die Saison doch noch zu dominieren. 

"Am Ende der Saison war das Auto keine Diva mehr", so Owen, der die Konkurrenz schon mal vor dem Jahr 2018 warnte: "Ganz sicher haben wir geplant, so viele Fragen wie möglich vorab zu klären - und hoffentlich keine neuen aufkommen zu lassen."

 

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