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"Unnötig!" Heidel schießt im Goretzka-Poker gegen FC Bayern

03.01.2018 20:37
Schalke-Manager Christian Heidel will keine Unruhe von außen - auch nicht vom FC Bayern
Schalke-Manager Christian Heidel will keine Unruhe von außen - auch nicht vom FC Bayern

Christian Heidel, Manager vom FC Schalke 04, hat im Transfer-Poker um Leon Goretzka einen Seitenhieb gegen den FC Bayern München ausgeteilt.

Das Werben um den Nationalspieler sei in der momentanen Situation "unnötig", sagte Heidel gegenüber im Rahmen des Trainingslagers im spanischen Benidorm.

Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte zuvor auf einer Presskonferenz der Münchener in Doha gesagt, "Dass Leon Goretzka ein richtig guter Spieler ist" und das zuvor in den Medien kolportierte Interesse des Rekordmeisters am Mittelfeldspieler unterstrichen: "Er ist deutscher Nationalspieler und dass wir Interesse haben, können wir auch sagen."

Nun kontert Heidel die Aussagen von Salihamidzic aus Spanien: "Wir müssen uns aus München jetzt nicht jeden Tag anhören, wie gut der Spieler ist." In Gelsenkirchen wisse man um die Qualitäten des Confed-Cup-Siegers. Bereits am Dienstag bekam Goretzka große Anerkennung von Bayern-Trainer Jupp Heynckes: "Das ist ein guter Junge, der gefällt mir", lobte Heynckes den 22-Jährigen: "Er hat eine klasse Entwicklung genommen.

Für den Schalke-Manager zählt in der kurzen Vorbereitung auf die Rückrunde vor allem eines: "Wir möchten keine Unruhe auf Schalke haben." Heidel erklärte, dass er Verständnis dafür habe, dass sich Goretzka Zeit für seine Entscheidung nimmt: "Für den Jungen ist das sicherlich nicht ganz einfach, da viele gute Vereine an ihm interessiert sind." De Sportvorstand der Königsblauen stellte aber auch klar: "Das Thema muss langsam geklärt werden." Sollte er den Eindruck gewinnen, dass sich der Vertragspoker um den Nationalspieler negativ auf das Team der Knappen auswirken, "dann würde ich eingreifen," sagte Heidel. "Diesen Eindruck habe ich aber ganz und gar nicht", ergänzt er.

Schalke vertraut Goretzka

Nachdem bereits am Sonntag Gerüchte kursierten, dass sich Goretzka für den FC Bayern entschieden habe, betonte Heidel beim Mediengespräch am Mittwoch erneut, dass der Spieler und sein Berater Jörg Neubauer ihm versichert haben, dass es keine mündliche oder schriftliche Absprache mit dem FC Bayern gäbe und man auf Schalke "Leon und seinem Berater" in dieser Angelegenheit vertraue: "Ich habe nicht den Eindruck, dass wir an der Nase herumgeführt werden."

Ob sich die Gelsenkirchener mit einem verbesserten Vertragsangebot und dank des aktuellen Champions-League-Kurses doch noch auf eine weitere Zusammenarbeit mit Goretzka hoffen dürfen, bleibt abzuwarten. Auf Nachfrage, ob es eine Chance gäbe, dass sein Schützling bei Schalke bliebe, soll Neubauer gegenüber Heidel zumindest "Ja" gesagt haben.

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