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Silvester-Pleiten für deutsche Kufencracks in der NHL

01.01.2018 08:53
Leon Draisaitl (r) im Zeikampf mit Jets-Profi Nikolaj Ehlers.
Leon Draisaitl (r) im Zeikampf mit Jets-Profi Nikolaj Ehlers.

Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers zum Jahresabschluss die dritte Niederlage in Folge kassiert. Im kanadischen Duell gegen die Winnipeg Jets verloren die Oilers mit 0:5 (0:2, 0:2, 0:1).

Jets-Schlussmann Connor Hellebuyck stoppte auf dem Weg zu seinem dritten Shutout der Saison alle 35 Schüsse der Gastgeber. Edmonton belegt mit aktuell 37 Punkten aus 39 Spielen den drittletzten Platz in der Western Conference. "Unsere Verteidiger machen es in diesem Jahr sehr gut", lobte der Star des Abends sein Team. "Sie halten die Scheibe draußen und geben mir eine gute Sicht auf die Schüsse, lassen nur wenige Deflections zu. Das sind alles kleine Details, die am Ende eine riesigen Unterschied ausmachen!" Nach der nächsten Pleite rückt das Erreichen der Playoffs für die Oilers in weite Ferne

Tom Kühnhackl verbuchte mit den nach wie vor durch die Liga trudelnden Pittsburgh Penguins die zweite Niederlage hintereinander. Der Stanley-Cup-Champion verlor gegen die Detroit Red Wings 1:4 (0:1, 1:2, 0:1). Detroits Gustav Nyquist (12. Minute/57.) erzielte zwei Treffer im Spiel. Die Pens haderten vor allem mit der Chancenausbeute: 36 von 37 Schüssen konnte Wings-Goalie Jimmy Howard entschärfen. Kühnhackl bekam lediglich 4:32 Minuten Eiszeit. Pittsburgh liegt mit 41 Punkten im Mittelfeld der Eastern Conference.

Auch Nationaltorhüter Thomas Greiss ging mit den New York Islanders als Verlierer vom Eis. Gegen die Colorado Avalanche musste sich die Mannschaft deutlich mit 1:6 (0:1, 0:4, 1:1) geschlagen geben. Der 31-jährige Greiss ersetzte Islanders-Stammtorhüter Jaroslav Halák, der fünf Gegentreffer kassierte, nach knapp 40 Spielminuten im Tor der Gäste. Greiss wehrte anschließend zwölf von 13 Schüssen ab. Dennis Seidenberg stand nicht im Kader der New Yorker. Bei den Avalanche war Gabriel Landeskog mit zwei Toren und einem Assist der beste Scorer des Abends

Tobias Rieder und die Arizona Coyotes verloren auswärts gegen die Anaheim Ducks 2:5 (1:2, 0:0, 1:3). Anaheims Antoine Vermette verbuchte ein Tor (60.) und zwei Vorlagen beim Heimsieg der Südkalifornier. Rieder bekam 15:51 Minuten Zeit auf dem Eis. Verteidiger Korbinian Holzer stand erneut nicht im Aufgebot der Ducks. Für die Coyotes ist die laufende Saison ein Übergangsjahr - das Team aus Arizona bleibt mit nur 23 Zählern das schlechteste Team der Liga und hat die Playoffs bereits abgehakt. Anaheim belegt derzeit einen der beiden Wild-Card-Plätze der Western Conference.

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