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Nach Cleveland-Misere: Coach Jackson geht baden

29.12.2017 13:11
Huey Jackson hält sein Versprechen und geht baden
Huey Jackson hält sein Versprechen und geht baden

American-Football-Coach Hue Jackson wird nach der NFL-Saison in den Eriesee springen. Der Grund dafür ist nicht erfreulich. Cleveland hat bislang jedes seiner 15 Saisonspiele verloren.

Nachdem die Browns im Vorjahr schon in 15 ihrer 16 Saisonspiele Niederlagen kassiert hatten, kündigte Jackson an, in den an die Stadt grenzenden See zu springen, wenn die Browns wieder so miserabel abschneiden sollten. "Ich habe das gesagt. Dazu muss ich stehen", sagte 52-Jährige nun.

Diesmal droht dem Club sogar eine noch schlechtere Bilanz als vor einem Jahr. Am letzten Saisonspieltag am Sonntag müssen die Browns auswärts gegen die Pittsburgh Steelers antreten. Die Aufgabe gegen eines der besten Teams der nordamerikanischen Profiliga NFL scheint aussichtslos.

Die Browns erzielten im Schnitt nur 14 Punkte pro Partie. Kein Team war noch harmloser. Zum Vergleich: Den Steelers gelangen durchschnittlich 25,2 Zähler.

Ein Sieg gegen Pittsburgh ist zudem höchst unwahrscheinlich, weil die Gastgeber unbedingt gewinnen wollen. Sie sind zwar schon für die Playoffs qualifiziert, könnten mit einem Sieg ihre Ausgangsposition aber verbessern.

Neben den Steelers hat sich auch der Titelverteidiger, die New England Patriots, für die Playoffs qualifiziert. Die weiteren Topfavoriten sind die Philadelphia Eagles und die Minnesota Vikings.

Kein konstanter Quarterback

Von solchen Leistungen kann Cleveland derzeit nur träumen. Die Browns werden die Saison wohl mit einer Bilanz von 0:16 beenden. Sie wären damit erst das zweite Team in der Geschichte der NFL, dem das passiert. 2008 schnitten die Detroits Lions schon mal so schlecht ab.

Hauptproblem des Teams aus Ohio ist, einen Quarterback zu finden, der erfolgreich und konstant das Spiel macht. Steelers-Quarterback Ben Roethlisberger läuft seit 2004 auf und gewann seitdem zweimal den Super Bowl.

Die Browns hingegen schafften es letztmals 2002 in die Playoffs und wechselten seitdem fast jährlich ihren Spielmacher aus. Ein Talent nach dem anderen wurde verschlissen, Trainer kamen und gingen.

In dieser Saison versucht sich Liga-Neuling DeShone Kizer - ohne Glück. Coach Jackson möchte in der kommenden Saison trotzdem weitermachen. Er sagt: "Wir müssen einen Weg finden, um so schnell wie möglich aus diesem Loch zu klettern."

 

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