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Duell zwischen Joshua und Parker rückt näher

28.12.2017 15:42
Anthony Joshua könnte in seinem nächsten Kampf auf Joseph Parker treffen
Anthony Joshua könnte in seinem nächsten Kampf auf Joseph Parker treffen

Anthony Joshua hat für das kommende Jahr große Ziele. Der amtierende WBA-, IBO- und IBF-Champion will alle großen Weltmeister-Gürtel vereinen und sich zum "SuperChamp" küren. Zumindest ein erster Schritt scheint jetzt getan.

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, haben sich Joshua und WBO-Champ Joseph Parker bereits auf einen finanziellen Rahmen für einen Weltmeisterschaftskampf verständigt. Demnach soll Parker rund 35 Prozent der Einnahmen erhalten. Sollte der Neuseeländer gewinnen und es zu einem Rückkampf kommen, winken Parker 55 Prozent der Börse. Am 31. März soll der Showdown zwischen dem Briten und dem Herausforderer steigen. 

Heißt gleichzeitig: WBC-Weltmeister Deontay Wilder muss sich vorerst hinten anstellen. Joshua-Manager Eddie Hearn hatte zuvor die Erwartungshaltung einiger Athleten kritisiert und unter anderem gegen Wilder gestichelt. "Joshua ist der Willy-Wonka-Kampf - das goldene Ticket, das jeder haben möchte. Viele sagen 'ich will dieses oder jenes', aber wenn du es wirklich willst, sei realistisch und hol es dir", entgegnete der Promoter den Aussagen Wilders, der seit Wochen ein Duell mit "AJ" fordert.

Wilder tönt: "Bin der bessere Kämpfer"

Ein Statement, das Wilder auf den Plan gerufen hat. "Das ist nur etwas, was Eddie Hearn sagen muss. Weil er diesen Kampf wirklich nicht will. Aber er hat zu viel gesagt. Es geht wohl nur um den Geldbeutel. Ich denke nicht, dass Joshua mit mir im Ring überleben wurde. Ich bin der bessere Kämpfer."

Der unbesiegte Wilder hatte in einem Interview erklärt, dass er eine 50:50-Aufteilung der Box-Gage fordert. Parker hingegen soll sich nun mit erwähnten 35 Prozent zufrieden geben. 

Promoter: Joshua wird an Parker verfüttert

Parkers Promoter David Higgins schickte im Vorfeld bereits eine klare Ansage an das gegnerische Lager. "Die meisten verblendeten britischen Fans denken, dass Joshua ein unschlagbarer Messias ohne Risse in seiner Rüstung sei, obwohl es tatsächlich viele gibt. Wenn ich meinen Job erledigt habe, werden alle überzeugt sein, dass Parker der Favorit ist", so der Neuseeländer.

Weiter kritisierte Higgins sein Pendant auf gegnerischer Seite: "Ich glaube, Eddie Hearn begeht einen schweren Fehler, indem er Anthony Joshua an Joseph Parker verfüttert. Der Grund ist einfach: Joshua hat einen Bodybuilder-Körper, aber er ist ein bisschen vorhersehbar und roboterhaft. Parker hingegen ist schnell und musste noch nie Bekanntschaft mit dem Ringboden machen."

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