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Sportler des Jahres: "Er war halt der Allerkrasseste"

31.12.2017 09:54
Ein sport.de-Sportler des Jahres: Iron Man Patrick Lange
Ein sport.de-Sportler des Jahres: "Iron Man" Patrick Lange

Zum Ende des Jahres 2017 küren die sport.de-Redakteure ihre ganz persönlichen Sportler des Jahres. Mit dabei: die deutsche Turn-Queen, ein wahrer "Iron Man" sowie zwei Tennis-Opas.

Lissy Beckonert: Pauline Schäfer. Mit ihrem Triumph am Schwebebalken bei der WM in Montreal sorgte die 20-Jährige nicht nur für einen riesige Überraschung, sondern beendete auch noch die 30 Jahre lange WM-Durststrecke der deutschen Kunstturnerinnen.

Tobias Knoop: Iron-Man-Sieger Patrick Lange. Generell habe ich einen riesengroßen Respekt vor den Ausnahmeleistungen, welche unsere deutschen Athleten Jahr für Jahr in Hawaii abliefern. Lange schaffte die 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen bei dem legendären Wettkampf sogar in Streckenrekord-Zeit. Ich ziehe den Hut!

Lars Plantholt: Patrick Lange. Ich mein', krass im Kopp sind die ja alle. Er war halt der Allerkrasseste unter den Krassen. 

Mats-Yannick Roth: Laura Dahlmeier: Schon ganz schön lange her, diese Biathlon-WM in Hochfilzen. Doch ist noch längst nicht in Vergessenheit geraten, was Laura Dahlmeier im Februar in Österreich abgerissen hat! Gold in der Verfolgung, Gold im Einzel, Gold im Massenstart, Gold in der Staffel, Gold in der Mixed-Staffel, Silber im Sprint! Noch Fragen?! 

Florian Pütz: Roger Federer und Rafael Nadal. Die zwei Tennisstars litten in den vergangenen Jahren häufig unter Verletzungen und sicher setzte der eine oder andere Experte bereits zum Abgesang auf das Duo an. Pustekuchen! Federer und Nadal rockten die ATP-Tour 2017 und teilten sich die vier Grand-Slam-Titel in diesem Jahr untereinander auf. Federer triumphierte nach langen Knieproblemen in Australien und Wimbledon, Nadal in Frankreich und den USA. Der Spanier kehrte damit nach drei Jahren wieder zurück an die Weltrangliste, dicht gefolgt von Federer. Mit diesem "Comeback" haben sich die beiden Tennis-Stars ihren Titel als Sportler des Jahres mehr als verdient.

Ralf Amshove: Philip Köster. Windsurfer bewegen sich zumeist deutlich unter dem Radar der deutschen Sportpresse - aber das Wahnsinns-Comeback von Deutschlands bestem Wellenreiter macht Philip Köster für mich zum Sportler des Jahres 2017. Im September 2016 hatte er einen Kreuz- und Innenbandriss verbunden mit einem Meniskusschaden erlitten. Keine 12 Monate später sicherte er sich vor Sylt seinen vierten Weltmeistertitel. Chapeau!

Marc Affeldt: Eric Frenzel. Seit Jahren Deutschlands beständigster Erfolgsgarant im Wintersport, hat Eric Frenzel 2016/2017 zum fünften Mal in Serie den Gesamtweltcup der Nordischen Kombinierer gewonnen und damit die finnische Legende Hannu Manninen (4) überholt. Mitte Dezember folgte zudem sein 42. Weltcupsieg, womit Frenzel auch in dieser Statistik Manninen (48) auf den Fersen ist.

Henrik Kuhl: Ich kann mich nicht entscheiden und nominiere daher zwei Sportler des Jahres: Rafael Nadal und Roger Federer. In einem Jahr, in dem Novak Djokovic und Andy Murray mit Formkrisen und Verletzungen kämpfen, sind die Tennis-Altmeister wieder da und teilen die vier Grand-Slam-Titel unter sich auf. Der Stier aus Manacor feiert nach langer Verletzung 2017 ein sagenhaftes Comeback, gewinnt nahezu jedes bedeutende Sandplatzturnier und beendet 31-jährig das Tennisjahr als Erster der Weltrangliste. Der fünf Jahre ältere Federer gönnte sich während der Sandplatz-Saison eine Pause, gewann sieben von zwölf Turnieren, an denen er teilnahm und beendet das Jahr als Weltranglisten-Zweiter.

Nils Marlow: Alexander Zverev ist der herausragende deutsche Sportler im Jahr 2017. In der Weltspitze angekommen lässt er die Tränen um den Verlust von Tennisikonen wie Becker und Stich trocknen und verspricht auch in den nächsten Jahren herausragendes zu leisten. Nach den Frauen hat damit nun auch das Herren-Tennis endlich wieder einen Hoffnungsträger.

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