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Schwingenschlögl verpasst Medaille über 100 m Brust

16.12.2017 18:44
100-m-Finale: Schwingenschlögl verpasst Sieg
100-m-Finale: Schwingenschlögl verpasst Sieg

Nach sechs Medaillen in 26 Stunden sind die deutschen Schwimmer am vorletzten Tag der Kurzbahn-Europameisterschaften in Kopenhagen leer ausgegangen.

Dem US-Studenten Fabian Schwingenschlögl fehlten auf Platz fünf über 100 m Brust knapp sieben Zehntelsekunden zu Bronze, die gemischte Freistilstaffel musste sich im Finale über 4x50 m ebenfalls mit Rang fünf begnügen.

"Es waren harte drei Tage, ich habe alles gegeben da draußen. Es hat Spaß gemacht, Fünfter in Europa ist super", sagte Schwingenschlögl, der an der University of Missouri studiert und trainiert.

Nach 56,95 Sekunden war der Abstand beim ersten Kurzbahn-Titelgewinn des britischen Olympiasiegers Adam Peaty, der in Europarekordzeit (55,94) triumphierte, größer als an den Tagen zuvor.

Der 26-jährige Schwingenschlögl hatte mit drei deutschen Rekorden und Rang vier über 50 m schon für Furore gesorgt. Auch mit der Mixed-Lagenstaffel hatte er nur um wenige Hundertstel Bronze verpasst.

Kraul-Quartett ohne Chance im Medaillenkampf

Das Kraul-Quartett in der Besetzung Damian Wierling, Marius Kusch, Jessica Steiger und Aliena Schmidtke schwamm am Samstagabend in 1:31,26 Minuten deutlich am Podest vorbei. Gold gewannen in Weltrekordzeit von 1:28,39 Minuten die Niederlande.

Leise Medaillenhoffnungen hatte zuvor Schmidtke geweckt. Die 25-Jährige verbesserte im Halbfinale über 100 m Schmetterling ihre Bestzeit um fast sechs Zehntel auf 56,76 Sekunden und zog als Fünfte in den Endlauf am Sonntag ein. Über 50 m und mit der gemischten Lagenstaffel hatten ihr jeweils als Vierte nur wenige Hundertstel zu Edelmetall gefehlt.

Dagegen scheiterte Wierling im Halbfinale über 100 m Freistil deutlich. Der Essener landete in 47,44 Sekunden auf dem 14. Platz.

Aus dem Semifinale über 50 m Schmetterling eine Viertelstunde zuvor hatte sich der 21-Jährige abgemeldet, weil er sich auf die Kraulstrecke konzentrieren wollte. Somit stehen vor dem Schlusstag für den Deutschen Schwimm-Verband weiter dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze zu Buche.

Angeschlagener Koch verzichtet auf Starts

Kurzbahn-Doppelweltmeister Marco Koch verzichtete zwei Tage nach seiner Silbermedaille über 200 m Brust auf den Start über 100 m Lagen.

Der Darmstädter hatte kurz vor der EM mit einem Magen-Darm-Virus flach gelegen und schon nach seinem Vorlauf-Aus über 100 m Brust am Freitag erklärt: "Da merkt man doch, dass die Substanz fehlt." Koch flog bereits am Samstag nach Hause.

Bereits im Vorlauf scheiterten Nadine Laemmler als 26. über 50 m Rücken, Kusch als 31. über 100 m Freistil, Jacob Heidtmann als 58. über 100 m Freistil, Celine Rieder als 28. über 200 m Freistil und Franziska Hentke einen Tag nach ihrem Triumph über 200 m Schmetterling als 19. über die halbe Distanz.

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