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USA trotz Pulisic-Tor raus! Panama jubelt

11.10.2017 08:06
Die USA sind erstmals seit 1986 nicht bei der Endrunde dabei
© APA (AFP)
Die USA sind erstmals seit 1986 nicht bei der Endrunde dabei

Was für ein Paukenschlag: Die USA wird bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland fehlen! Die US-Auswahl von Teamchef Bruce Arena verlor sein letztes Gruppenspiel beim abgeschlagenen Schlusslicht Trinidad & Tobago sensationell mit 1:2 und scheiterte damit als Fünfter der Nord- und Mittelamerika-Qualifikation. 

Trinidad & Tobago ging durch ein Eigentor von Omar González in der 17. Minute in Führung und Alvin Jones erhöhte in der 36. Minute sogar auf 2:0 für den Tabellen-Letzten der CONCACAF-Zone. Den Gästen aus den USA gelang nach dem Wechsel durch Christian Pulisic in der 47. Minute nur mehr der Anschlusstreffer, was letztlich aber nichts mehr an der fatalen Pleite ändern konnte.

Damit werden die US-Amerikaner erstmals seit 1986 wieder bei einer WM fehlen. Für die direkte Qualifikation hätte bereits ein Punkt genügt.

Ausnahmezustand in Panama: Erstmals bei einer WM! 

Auf Platz drei sprang Panama, das mit einem 2:1-Erfolg über den Gruppenzweiten Costa Rica noch völlig überraschend das direkte WM-Ticket für Russland löste und zum ersten Mal in seiner Geschichte an einer Weltmeisterschaft teilnehmen wird.

Die Gäste aus Costa Rica gingen durch Johan Venegas in der 36. Minute in Front, aber nach der Pause drehten die Hausherren durch Treffer von Blas Pérez (55.) und Román Torres (88.) die Partie. Für die "Los Canaleros" ist es das Debüt beim FIFA World Cup. Ein großer Tag für Teamchef-Legionär Hernán Gómez aus Kolumbien. Kein Wunder, dass in Panama umjubelter Ausnahmezustand herrscht.

Honduras darf ins Playoff gegen Australien

Auch Honduras (3:2-Erfolg gegen Gruppensieger Mexiko) zog noch an den USA vorbei und spielt nun im Playoff im November gegen Australien um einen weiteren WM-Startplatz.

Die Mexikaner hatten durch Oribe Peralta (17.) sowie Carlos Vela (39.) zweimal geführt, aber Alberth Elis (34.), ein Eigentor von Guillermo Ochoa (54.) sowie Romell Quioto (60.) lassen Honduras weiter von der vierten Teilnahme bei einer Weltmeisterschaft nach 1982, 2010 und 2014 träumen.

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