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"Knebelvertrag": McGregor drohte Millionen-Strafe

03.10.2017 14:22
Conor McGregor (li.) musste sich beim Showdown in Las Vegas Floyd Mayweather geschlagen geben
© getty, Christian Petersen
Conor McGregor (li.) musste sich beim Showdown in Las Vegas Floyd Mayweather geschlagen geben

Der Kampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor war eines der großen Highlights des Box-Jahres 2017. Jetzt hat McGregor erstmals verraten, dass ihn der Kampf im schlimmsten Fall ein Vermögen gekostet hätte - weil sich Mayweather eine ganz bestimmte Klausel in den Vertrag schreiben ließ.

Die Sorge Mayweathers, der gelernte MMA-Kämpfer McGregor könne im Boxring reflexartig auf einige Schläge und/oder Tritte zurückgreifen, die im MMA-Ring erlaubt sind, war offenbar größer als im Vorfeld des Kampfes angenommen. Wie jetzt herauskam, hat der US-Amerikaner auf eine Klausel bestanden, die Conor McGregor bei einem unerlaubten Vergehen nicht nur den Kampf, sondern auch zehn Millionen US-Dollar gekostet hätte.

Nach eigener Aussage hat McGregor schon vor dem Kampf gewusst, dass er sich nicht den kleinsten Reflex leisten darf. "Der Ringrichter kam zu mir und sagte: Wenn Du dein Bein hebst, gibt es einen Punktabzug. Ich habe ihn gefragt, wie es einen Punktabzug ohne vorherige Warnung geben kann", erinnert sich McGregor an die Momente vor dem Kampf.

"Sie haben mir also klar gemacht, dass es sofort einen Punktabzug geben würde. Und wenn ich aus irgendeinem Grund disqualifiziert worden wäre, hätte es eine Strafe von zehn Millionen Dollar gegeben. Zehn verf**** Millionen!", verriet der MMA-Kämpfer.

Laut McGregor hat die Gegenseite auf diese Klauseln bestanden, weil das Mayweather-Lager fürchtete, der Ire würde den Kampf nicht ernst nehmen. "Ich hatte Hall-of-Fame-Referees bei jedem meiner Sparrings. Ich habe so viel Arbeit investiert und so viel Respekt vor den Regeln gezeigt, dass ich das gleiche auch von der anderen Seite erwartet hätte", kritisierte McGregor das Vorgehen von Floyd Mayweather und Co.

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