Höwedes-Berater: "Juve ist der Jackpot"

13.09.2017 09:24
Benedikt Höwedes ist für diese Saison an Juventus Turin ausgeliehen
Benedikt Höwedes ist für diese Saison an Juventus Turin ausgeliehen

Volker Struth führt seit zehn Jahren die Agentur SportsTotal, die Spieler berät. Zu diesen gehört auch Benedikt Höwedes, der zuletzt auf Schalke als Kapitän abgesägt und auf die Ersatzbank degradiert wurde. Der 29-Jährige wechselte daraufhin zum italienischen Meister in die Serie A.

"Mit Juventus Turin haben wir ja nicht erst gesprochen, als Benedikt Höwedes die Binde verloren hatte", gab Struth in einem Interview mit der "Sport Bild" zu. Das Team des Spielerberaters sei im ständigen Austausch mit den internationalen Top-Klubs.

"Dadurch wissen wir, welcher Verein eine Affinität zu Benni hat", erklärte Struth: "Wir haben mit Juve schon vor fünf Jahren über ihn gesprochen, ohne dass es zu einem Angebot kam." Als dann die neue Situation für Höwedes eingetreten sei, habe die Agentur direkt Kontakt zum italienischen Rekordmeister aufgenommen.

In dem Interview verriet Struth, dass es auch Interesse von anderen Klubs am Schalker Innenverteidiger gab. "Es gab Gespräche mit AS Rom, Leicester City oder Arsenal London, weil wir hier gehört haben, dass Mustafi von Inter Mailand umworben wurde", sagte der 51-Jährige.

Juve von Anfang an "Bennis Favorit"

Doch schnell war klar, dass es Höwedes nach Turin zieht. "Das war von Anfang an Bennis Favorit!", so Struth, der voll und ganz hinter der Entscheidung seines Klienten steht. "Selbst wenn auf Schalke alles super gelaufen wäre, willst du zu einem Klub wie Juve, wenn die Chance da ist. Juventus Turin ist der Jackpot", geriet der Berater über den Serie-A-Klub ins Schwärmen.

Doch den Deal unter Dach und Fach zu bringen, war gar nicht so einfach. "Sie waren über die Situation auf Schalke irritiert", beschrieb Struth die Reaktion der Juve-Verantwortlichen auf die Höwedes-Ausbootung: "Sie zählten sofort auf, dass er zum Start nicht gespielt hat, dass er 29 ist, dass er mal verletzt war."

Laut Juventus einigten sich die Parteien letztendlich auf ein Leihgeschäft bis 2018 für 3,5 Millionen Euro mit Kaufoption.

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