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CL-Kader: RB Leipzig mit Problemen wegen UEFA-Regel

06.09.2017 15:31
RB Leipzig hatte Probleme bei der Kadernominierung für die Champions League
© getty, Alex Grimm
RB Leipzig hatte Probleme bei der Kadernominierung für die Champions League

Bei Champions-League-Neuling RB Leipzig ist es bei der Kaderbenennung für die kommende Saison in der Königsklasse zu Schwierigkeiten gekommen.

Die UEFA-Regel zur Spielernominierung sieht vor, dass im 25-Mann-Aufgebot mindestens acht Akteure in Deutschland ausgebildet sein müssen. Von diesen müssen vier zwischen 15 und 21 Jahren in der eigenen Jugend des entsprechenden Vereins gespielt haben.

Obwohl RB auf die Ausbildung von Talenten setzt und sich durch eine starke Jugendarbeit auszeichnet, gibt es im Profikader keinen einzigen Spieler, der diese Kriterien erfüllt.

Wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtet, fallen die Torhüter Fabio Coltorti und Phillip Köhn sowie Stürmer Federico Palacios-Martínez der Local-Player-Regel zum Opfer. Sie dürfen deswegen nicht in der Champions League eingesetzt werden.

Der Vizemeister berief stattdessen Dominic Minz, Kilian Senkbeil, Marc Dauter und Mert Yilmaz aus der U19 in den Kader für die Königsklasse.

Klostermann über Umwege nominiert

Olympia-Silbermedaillengewinner Lukas Klostermann konnte nun über einen Umweg in das Champions-League-Aufgebot aufgenommen werden. Der U21-Nationalspieler erfüllt die Kriterien für die B-Liste.

Auf diese dürfen Spieler gesetzt werden, die ab dem 1. Januar 1996 geboren sind, und von den letzten sechs Spielzeiten mindestens zwei beim entsprechenden Verein gespielt haben.

Klostermann ist am 3. Juni 1996 geboren und schnürt seit 2014 die Fußballschuhe für die Sachsen. Neben ihm schafften es die Nachwuchskräfte Nicolas Kühn, Elias Abouchabaka, Toni Stahl und Julian Krahl auf die Leipziger B-Liste.

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