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Vandoorne, Grosjean und Perez strafversetzt

03.09.2017 13:10
Auch Stoffel Vandoorne wird beim Großen Preis von Italien strafversetzt
Auch Stoffel Vandoorne wird beim Großen Preis von Italien strafversetzt

Die Strafversetzungen beim Großen Preis von Italien reißen nicht ab.

Wenige Stunden vor dem Start des 13. Formel-1-Laufs in Monza gab die Rennleitung bekannt, dass McLaren-Honda-Pilot Stoffel Vandoorne wegen des unerlaubten Austauschs mehrerer Motorkomponenten um 25 Startplätze zurückversetzt wird. Der 25-Jährige geht damit vom 20. und letzten Platz ins Rennen. Der Mexikaner Sergio Perez (Force India) und Haas-Pilot Romain Grosjean müssen wegen Getriebewechseln jeweils fünf Plätze weiter nach hinten. Damit stieg die Zahl der sanktionierten Fahrer auf neun an.

Zuvor waren bereits der Emmericher Nico Hülkenberg (Renault/10), Fernando Alonso (McLaren-Honda/35), die Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo (25) und Max Verstappen (20) sowie Hülkenbergs Teamkollege Jolyon Palmer (15) und der Spanier Carlos Sainz jr. (Toro Rosso/10) mit Rückversetzungen bestraft worden.

Pole-Setter Lewis Hamilton ist damit der einzige Fahrer, der von dem Startplatz ins Rennen geht, für den er sich am Samstag sportlich qualifiziert hatte. Zu den Profiteuren der Straf-Arie gehört WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel, der von Rang acht im Qualifying auf Startplatz sechs vorrückte.

Sauber-Pilot Pascal Wehrlein, sportlich auf Rang 19 qualifiziert, verbesserte sich gar um sieben Positionen auf den 12. Startplatz. Nur beim Großen Preis von Österreich 2016 war der 22-Jährige so weit vorne gestartet.

Formel-1-Sportgeschäftsführer Ross Brawn kündigte in Monza an, den Rückversetzungen bald ein Ende machen zu wollen. "Wir müssen eine Lösung dafür finden. Der Fan kann es nicht verstehen, wenn sein Held ans Ende des Feldes muss, weil ein Teil kaputt gegangen ist", sagte der Brite im Interview mit dem Fachportal "motorsport.com".

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