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Stafylidis-Deal geplatzt: HSV wildert in Frankreich

29.08.2017 13:20
Der Vertrag von Jérôme Roussillon läuft noch bis 2019
© Gwendoline Le Goff
Der Vertrag von Jérôme Roussillon läuft noch bis 2019

Nachdem der Deal mit Wunschkandidat Konstantinos Stafylidis geplatzt ist und auch aus der Verpflichtung von Ex-Bayern-Abwehrspieler Diego Contento nichts wurde, ist der Hamburger SV weiterhin vehement auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger. Plan C heißt offenbar Jérôme Roussillon von Montpellier HSC.

Wie die "Bild" berichtet, soll der Franzose schon am Mittwoch in der Hansestadt den Medizincheck absolvieren. Der ehemalige U20-Nationalspieler besitzt in Frankreich noch einen bis 2019 gültigen Vertrag und soll dem Bericht zufolge fünf Millionen Euro kosten.

Gegenüber "Sky" bestätigte Sportchef Jens Todt das Interesse des Liga-Dinos. Die Verhandlungen sollen bereits aufgenommen worden sein.

Roussillon wäre im Falle eines Transfers nur halb so teuer wie der bisherige Top-Kandidat Stafylidis. Für den Griechen ruft der FC Augsburg angeblich zehn Millionen Euro auf. "Das ist für uns nicht umsetzbar", kommentierte Todt die Bemühungen.

In Montpellier gehört Roussillon zu den Leistungsträgern. In der vergangenen Saison stand der 24-Jährige in 24 von 38 Ligaspielen über die volle Distanz auf dem Platz. Der Flügelspieler gilt als schnell, dynamisch und aggressiv. Neben der linken Außenbahn zählt auch das zentrale Mittelfeld zu den möglichen Einsatzgebieten Roussillons.

Roussillon ist kein Unbekannter beim HSV

Der Linksfuß gilt schon länger als HSV-Kandidat. Anfang August vermeldete die "MOPO" jedoch, dass der Franzose dem Verein bereits eine Absage erteilt hätte und lieber seinen Vertrag in Montpellier erfüllen wolle. "Es ist richtig, dass wir uns mit dem HSV getroffen haben. Für Jérôme wäre die Bundesliga ein guter Schritt gewesen. Wir wollten ihn überzeugen", sagte sein Berater nach einem Treffen mit Todt.

Sollte der Transfer nun doch über die Bühne gehen, wäre der Abschied von Douglas Santos damit wohl besiegelt. Den Olympiasieger von Rio zieht es zur PSV Eindhoven.

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