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Kvyat "muss disziplinierter werden"

09.08.2017 11:17
Daniil Kvyat muss sich kritische Worte seine Teamchefs gefallen lassen
© getty, Peter Fox
Daniil Kvyat muss sich kritische Worte seine Teamchefs gefallen lassen

Es läuft derzeit nicht gut für Daniil Kvyat in der Formel 1. Sportlich steht er im Teamduell bei Toro Rosso in der Saison 2017 klar im Schatten von Carlos Sainz und hat in Folge mehrere Zwischenfälle seit Saisonbeginn mehr Strafpunkte als WM-Zähler gesammelt. Negativer Höhepunkt war die teaminterne Kollision in der Startrunde des Grand Prix von Großbritannien. Dieser Zwischenfall war aus Sicht von Teamchef Franz Tost symptomatisch für Kvyat, der vor allem am Start oft mit der Brechstange zu Werke gehe.

"Daniil macht einen guten Job, ist aber nach dem Start manchmal zu ungeduldig oder riskiert zu viel", sagt Tost. "Er will manchmal Leute überholen, wo es einfach nicht geht", so der Teamchef, der von seinem Fahrer daher fordert: "Da muss er disziplinierter werden. Im Auto, vor allem beim Start, muss man seine Emotionen unter Kontrolle haben. Sonst macht man Fehler und baut Unfälle."

Das war in dieser Saison auch in Spielberg zu sehen, wo Kvyat in der ersten Kurve mit Max Verstappen und Fernando Alonso aneinander geraten war. Und in Sotschi hatte 2016 eine Startkollision mit Sebastian Vettel (neben anderen Vorfällen) sogar Kwjats Degradierung von Red Bull zu Toro Rosso zur Folge.

Kvyats "Rundenzeiten sind sehr gut"

Laut Tost rede man im Team viel mit Kvyat über dieses Problem und über das schlechte Verhältnis zu seinem Teamkollegen Sainz. Der Teamchef fordert von beiden Fahrern gegenseitigen Respekt und droht für den Fall einer weiteren teaminternen Kollision Konsequenzen an. "Früher oder später würde Red Bull sicherlich eine Entscheidung treffen, sei es eine Geldstrafe oder etwas anderes", so Tost. "Ich hoffe aber, dass es nicht so weit kommt."

Abgesehen von diesen ungestümen Aktionen stellt der Österreicher Kvyat aber ein gutes Zeugnis aus: "Er gibt gutes technisches Feedback, und wenn er im Rennen für sich alleine fährt, sind seine Rundenzeiten sehr gut", lobt Tost seinen Piloten.

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