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Gold-Cup-Kontroverse um Malouda-Einsatz

12.07.2017 09:04
Florent Malouda im Einsatz für Französisch-Guyana
© dpa
Florent Malouda im Einsatz für Französisch-Guyana

Nach dem Einsatz des früheren französischen Vizeweltmeisters Florent Malouda beim Turnier um den Gold Cup in den USA droht dem Verband von Französisch-Guyana Ärger.

Malouda war in Houston beim 0:0 gegen Honduras im zweiten Gruppenspiel sogar als Kapitän dabei, obwohl der Kontinentalverband CONCACAF zuvor erklärt hatte, der 37-Jährige sei nicht spielberechtigt. Der Verband kündigte nach der Partie an, sich mit dem Fall zu befassen.

Malouda ist in Französisch-Guyana geboren und absolvierte 80 Länderspiele für Frankreich. Französisch-Guyana gehört zwar der Nord- und Mittelamerika-Konföderation CONCACAF an, nicht aber dem Fußball-Weltverband FIFA. Daher konnte Malouda in der Vergangenheit bereits für die Auswahl des französischen Überseegebietes auflaufen.

Allerdings hatte die CONCACAF erklärt, beim Gold Cup die FIFA-Regeln anzuwenden und Malouda für nicht spielberechtigt erklärt. Der Sieger des Gold Cups ist als Kontinentalmeister Teilnehmer am Confederations Cup, den die FIFA veranstaltet.

Im zweiten Gruppenspiel trennten sich WM-Viertelfinalist Costa Rica und Kanada ebenfalls in Houston 1:1 (1:1) und haben mit nun jeweils vier Punkten beste Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale. Costa Rica hatte zum Auftakt 1:0 gegen Honduras gewonnen, Kanada besiegte Französisch-Guayana 4:2. In dieser Partie war der zuletzt in Indien aktive Malouda nicht eingesetzt worden.

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