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Histourie: Erik Zabel fliegt durch die Ardennen

10.07.2019 13:41
Erik Zabel erlebte bei der Tour de France 2001 einen absoluten Sahne-Tag
Erik Zabel erlebte bei der Tour de France 2001 einen absoluten Sahne-Tag

Der Blick in die Archive der Tour de France offenbart zahlreiche spannende Momente aus 115 Jahren Frankreich-Rundfahrt. Heute: der denkwürdige Etappensieg von Erik Zabel am 10. Juli 2001.

Erik Zabel auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit: Es ist das Jahr, in dem er bei der Tour de France zum sechsten Mal das Grüne Trikot des Punktbesten erobert und die Sprints wie selten zuvor dominiert.

Drei Etappensiege gelingen dem gebürtigen Berliner, einer davon am 10. Juli im belgischen Seraing nahe der deutschen Grenze, nur 40 km von Aachen entfernt.

Hunderttausende Fans säumen die Straßen an diesem Tag, viele sind aus Deutschland herüber gekommen und jubeln bei strahlendem Sonnenschein dem damals noch unbefleckten Team Telekom mit Jan Ullrich an der Spitze zu.

Der Zabel-Triumph ist dann auch das Ergebnis eines Masterplans. In einer Art Mannschaftszeitfahren geleitet die deutsche Equipe ihren schnellsten Fahrer durch den Ardennen zum Ziel. "Die Etappe war wie für mich geschaffen", sagt Zabel danach.

Der heute 49-Jährige erspurtet sich in Seraing seinen zehnten Tour-Tagessieg, nur zwei weitere sollten in seiner Laufbahn noch folgen - und Jahre später auch die dopingbedingte Entzauberung des Telekom-Booms.

2001 fährt Zabel die vielleicht beste Saison seiner Karriere. An deren Ende wird er zum Sportler des Jahres gekürt.

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