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Tolle Tests: McLaren hat wieder neuen Mut

25.04.2017 14:14
Beim Bahrain-Test lief der Honda-Antrieb am zweiten Tag ohne große Probleme
Beim Bahrain-Test lief der Honda-Antrieb am zweiten Tag ohne große Probleme

Nach dem katastrophalen Start in die Formel-1-Saison 2017 hofft McLaren beim Grand Prix von Russland in Sotschi an diesem Wochenende auf die Trendwende.

Honda wird für das Rennen auf dem Kurs im Olympiapark der Schwarzmeerstadt eine überarbeitete Version der Antriebseinheit einsetzen, mit der die hartnäckigen Probleme mit der MGU-H endlich der Vergangenheit angehören sollen.

Nachdem sich die Neuentwicklung von Honda am zweiten Tag des Tests in Bahrain bewährt hatte, steigt die Zuversicht bei den Fahrern Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne - zumindest ein wenig. "Ich bin zufrieden, dass wir wertvolle Daten über das Auto und die Antriebseinheit gewinnen konnten. Vor allem die Anzahl der Runden am zweiten Tag war sehr positiv für uns und wird uns bei den nächsten Rennen helfen", sagt Alonso, der beim Test in Bahrain nicht im Auto gesessen hatte.

Teamkollege Vandoorne meint: "Nach schwierigen Wochen war der letzte Tag des Bahrain-Test sehr ermutigend. Das war der Motivationsschub, den wir gebraucht haben. Jetzt haben wir vor Sotschi ein viel besseres Gefühl als Sonntagnacht nach diesem enttäuschenden Rennen." Der junge Belgier hatte beim Rennen in Bahrain wegen Motorenproblemen gar nicht erst starten können.

Alonso: Durchkommen als Fortschritt

Während das Honda-Update zwar Fortschritte in Sachen Zuverlässigkeit bringen könnte, ist man sich bei McLaren aber bewusst, dass andere Probleme wie die fehlende Leistung nicht über Nacht gelöst werden können. "Auf Rennstrecken wie dieser, auf der die Höchstgeschwindigkeit wichtig ist, haben wir einen Nachteil", weiß Vandoorne.

"Wir sollten uns daher darauf konzentrieren, so viel wie möglich zu fahren und an der Zuverlässigkeit arbeiten. Ein sauberes Wochenende ohne Probleme am Auto würde uns die beste Chance geben, die beste Performance für das Rennen zu finden", ist der Belgier überzeugt. Bei Alonso, der in dieser Saison noch bei keinem Rennen die Zielflagge gesehen hat, ist die Erwartungshaltung allerdings eine Spur pessimistischer. "Es wäre schon ein positives Ergebnis, wenn wir in Sotschi mit beiden Autos ins Ziel kommen", meint der Spanier.

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