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Trotz Teamduell: Keine Stallorder bei Red Bull

10.04.2017 10:12
Max Verstappen und Daniel Ricciardo genießen auf der Strecke Freiheiten
Max Verstappen und Daniel Ricciardo genießen auf der Strecke Freiheiten

Max Verstappen und Daniel Ricciardo sorgten in der Schlussphase des Großen Preises von China für den spannendsten Kampf auf der Strecke. Zwischen den beiden Red-Bull-Piloten ging es um den letzten Podestrang, den sich am Ende Verstappen sichern konnte. Das Duell der Teamkollegen war dabei offen - und soll es laut Teamchef Christian Horner auch in Zukunft sein.

"Es gab keine Ansagen vor dem Rennen. Sie sollten sich einfach fair bekämpfen, und das haben sie gemacht", lobt der Brite seine Piloten nach dem Rennen. Bei Red Bull dachte man gar nicht daran, in den Kampf der beiden eingreifen zu müssen. Solange sie sich gegenseitig respektieren, sei alles gut: "Ich hatte keine Probleme damit und habe erlaubt, dass sie den Kampf fortsetzen", betont Horner.

Schon zuvor hatten sich Verstappen und Ricciardo im Rennen bekämpft, als man in der Anfangsphase direkt hintereinander lag. Dabei überholte Verstappen den Australier sogar mit einem harten Manöver in Kurve 6. Und weil Red Bull gesehen hat, dass die beiden Piloten ohne Kollision über die Runden kommen, ließ man auch das Duell gegen Rennende gewähren.

Verstappen motzt per Funk

Nur einer schien darüber nicht sonderlich glücklich zu sein: Verstappen motzte über Funk, was allerdings eher in Richtung Rennleiter Charlie Whiting ging. Dieser sollte ihm mit Blauen Flaggen den zu Überrundenden Romain Grosjean aus dem Weg schaffen, doch der war eigentlich noch ein gutes Stück voraus. Trotz des vermeintlichen Haas-Bremsklotzes fand Ricciardo aber keinen Weg mehr vorbei.

Das sei laut Horner aber logisch gewesen: "Daniel ist mit ein wenig mehr Abtrieb als Max gefahren. Er war auf der Geraden nicht so schnell, dafür im Mittelsektor schneller", so der Teamchef. So konnte Verstappen seinen dritten Platz behaupten und mit Ricciardo eine "großartige Show" liefern, wie Horner sagt. Und das sollen sie auch in Zukunft weiter: "Wenn sie das weitermachen, dann dürfen sie weiter frei fahren", verspricht er.

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