BVB schwärmt von Bürki - was macht Weidenfeller?

23.03.2017 08:55
Keeper Roman Bürki ist die unumstrittene Nummer eins beim BVB
Keeper Roman Bürki ist die unumstrittene Nummer eins beim BVB

Für Roman Bürki läuft die zweite Saison bei Borussia Dortmund wesentlich besser als die erste. Dabei sprechen nicht nur die reinen Zahlen eine klare Sprache (mehr gehaltene Bälle, weniger Gegentore, öfter zu Null). Auch von der Präsenz her macht der ehemalige Freiburger eine deutlich bessere Figur.

Das kommt auch bei den BVB-Verantwortlichen gut an. "Bürki ist schon die gesamte Saison über ein wichtiger Rückhalt", betonte Michael Zorc gegenüber dem "kicker". Er habe "eine große mentale Stärke", die ihn auszeichne, so der Sportdirektor weiter.

Auch Teddy de Beer lobt die "sehr guten Nerven" seines Schützlings: "Bürki ist ein ruhiger und trotzdem aggressiver Typ. Wenn es sein muss, riskiert er Kopf und Kragen. Er kämpft wie ein Löwe", schloss der Torwarttrainer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. 

Eine weitere Zusammenarbeit der bereits 31 Jahre dauernden Kooperation wird bei der Borussia angestrebt. De Beer jedenfalls bleibt völlig gelassen. "Wir werden uns zusammensetzen und zusammen entscheiden", erklärte der 53-Jährige und schloss an: "Ich sehe das völlig entspannt."

Zorc: Weidenfeller "die Nummer zwei"

Etwas offener ist die Zukunft von Roman Weidenfeller. Eine Verlängerung des Kontrakts des Routiniers ist weiter in der Schwebe. "Wir befinden uns in Gesprächen", erklärte Zorc, "wir kennen uns gut und wissen, was wir voneinander zu halten haben." Ein klares Bekenntnis zum mittlerweile 36-Jährigen sieht anders aus. 

Hoffnungen auf die Nummer eins darf sich der ehemalige Stammkeeper sowieso nicht mehr machen. "Bürki ist klar die Nummer eins", betonte Zorc, "und Weidenfeller die Nummer zwei". Dass er deshalb auch in Pokalspielen nicht mehr zum Einsatz kam sei "ein Stück weit Normalität".