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Wright bleibt Spitzenreiter - Barney furios

16.03.2017 23:27
Raymond van Barneveld hat die Fans in Rotterdam begeistert
© getty, Charlie Crowhurst
Raymond van Barneveld hat die Fans in Rotterdam begeistert

Peter Wright hat die Tabellenführung am 7. Spieltag der Premier-League-Saison souverän verteidigt. Vor 10.000 frenetischen Zuschauern in Rotterdam setzte sich der Schotte deutlich gegen Dave Chisnall durch. Für das Highlight des Abends sorgte allerdings Raymond van Barneveld.

Wright reichte gegen den Engländer Dave Chisnall ein Average von 93,7 Punkten, um seinen fünften Sieg im siebten Spiel zu feiern. Chisnall (90,5) erwischte dagegen einmal mehr einen rabenschwarzen Abend und kassierte in seinem achten Spiel die fünfte Niederlage.

Deutlich besser steht James Wade da. Der Engländer fegte den durch eine Handverletzung gehandicapten Niederländer Jelle Klaasen mit 7:3 von der Bühne und bleibt im Rennen um einen der ersten vier Plätze, die zur Teilnahme am großen Finale in London berechtigen.

Wade (sieben Spiele, acht Punkte) setzte sich schnell auf 3:1 ab, erhöhte seinen Vorsprung vor allem dank einer unglaublichen Checkout-Quote von 63 Prozent in der Folge auf 5:2 und machte den Sack am Ende ohne Probleme zu. Jelle Klaasen bleibt nach dieser Niederlage mit nur drei Zählern Tabellenletzter und steht vor dem vorzeitigen Aus.

Barney fegt Anderson von der Bühne

Für das große Highlight des Abends sorgte Lokalmatador Raymond van Barneveld. Der Routinier wurde von der ersten bis zur letzten Minute von den 10.000 Fans gefeiert und belohnte die Zuschauer mit einer unglaublichen Vorstellung.

Barney spielte Gary Anderson regelrecht an die Wand, gewann das Match mit 7:2 und verwandelte die Arena in ein Tollhaus.

Anderson hatte trotz eines Averages von 102 Punkten keine Chance. Van Barneveld verbuchte im Schnitt 103 Punkte pro Aufnahme und traf irrwitzige 70 Prozent seiner Würfe auf die Doppelfelder. Dazu notierte der Lokalmatador noch fünf 180er und sieben weitere Würfe von über 140 Punkten. Obwohl Anderson gut punktete, bekam der Vize-Weltmeister überhaupt nur drei Mal die Chance auf ein Doppel zu werfen.

Lewis gewinnt sechs Legs in Folge

Einen kuriosen Spielverlauf gab es im Match zwischen Adrian Lewis und Kim Huybrechts. Der Belgier begann furios und stürmte schnell zu einer 3:1-Führung. In den folgenden Minuten lief beim Hurricane aber nichts mehr zusammen. Lewis (96er-Average) spielte sich in einen kleinen Rausch und gewann sechs Legs in Serie zum letztlich ungefährdeten 7:3-Sieg.

Während Huybrechts damit weiterhin auf seinen ersten Sieg der Saison warten muss und Vorletzter bleibt, verbesserte Lewis sein Punktekonto auf sieben. Damit liegt der Engländer nur noch einen Zähler hinter den Playoff-Plätzen.

Taylor enttäuscht gegen MvG

Im finalen Duell des Abends sicherte sich Phil Taylor gegen Michael van Gerwen binnen weniger Minuten eine 3:0-Führung, nur um dann komplett den Faden zu verlieren. Der Altmeister punktete schlecht (93er-Average) und gab gegen den keinesfalls unbesiegbaren MvG (100er-Average) fünf Legs in Folge ab.

Taylor verkürzte im neunten Durchgang noch einmal auf 4:5, zu mehr sollte es für den Rekord-Weltmeister aber nicht mehr reichen. Van Gerwen machte den Sack im elften Leg zu und gewann am Ende verdient mit 7:4.

 

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