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Snowboarder verpassen WM-Medaille knapp

15.03.2017 17:51
Cheyenne Loch musste sich im Parallel-Slalom mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben
© dpa
Cheyenne Loch musste sich im Parallel-Slalom mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben

Die deutschen Raceboarder haben im Parallel-Slalom bei den Weltmeisterschaften in Spanien eine Medaille knapp verpasst. Cheyenne Loch kam auf Platz vier und musste sich im kleinen Finale Alena Sawarsina aus Russland geschlagen geben.

"Ich bin schon sehr enttäuscht, ehrlich gesagt, weil es so kurz davor war. Aber aufgrund meiner Verletzung und aller Umstände muss ich damit schon zufrieden sein", sagte Loch mit Blick auf ihren überstandenen Kreuzbandriss. Im Parallel-Riesenslalom am Donnerstag will sie ein weiteres Mal angreifen. "Ich werde alle Kräfte mobilisieren - und dann ist alles drin."

Den WM-Titel in der Sierra Nevada holte sich Daniela Ulbing aus Österreich vor Titelverteidigerin Ester Ledecka aus Tschechien. Im österreichischen Finale der Herren holte Andreas Prommegger Gold vor dem disziplinübergreifend viermaligen Weltmeister Benjamin Karl. Bronze ging an Andrej Sobolew aus Russland.

Warten auf die erste WM-Medaille

Ramona Hofmeister war im Viertelfinale langsamer als Ledecka, für Patrick Bussler war Karl eine Nummer zu groß. Für Stefan Baumeister, Selina Jörg und Carolin Langenhorst war im Achtelfinale Schluss.

Damit wartet das gemeinsame deutsche Team aus Snowboardern und Ski-Freestylern weiter auf die erste WM-Medaille. Die nächste gute Gelegenheit folgt am Donnerstag beim am Dienstag abgesagten Parallel-Riesenslalom. Vor zwei Jahren am Kreischberg hatte die deutsche WM-Delegation eine Medaille gewonnen.