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NFL-Free-Agency: Peterson zu Gast bei Seahawks

13.03.2017 14:34
Nicht mehr der Jüngste, aber trotzdem begehrt: Adrian Peterson
© getty, Adam Bettcher
Nicht mehr der Jüngste, aber trotzdem begehrt: Adrian Peterson

Knapp eine Woche ist nun klar, dass Adrian Peterson und die Minnesota Vikings vorerst getrennte Wege gehen. Die Franchise zog eine Option auf Vertragsverlängerung nicht - doch an Interessenten mangelt es offenbar nicht.

Laut Informationen des amerikanischen Fernsehsenders "ESPN" sind die Seattle Seahawks interessiert an einer Verpflichtung des Running Backs. Dort stellte "AP" sich am Sonntag vor. Dass der Superbowl-Teilnehmer von 2015 einen erfahrenen Running Back sucht ist wenig verwunderlich.

In der letzten Saison kam die Run-Abteilung der Falken nur auf schwache 3,83 Yards pro Lauf. Hinzu kam, dass Quarterback Russell Wilson aufgrund von Verletzungen fast völlig auf seinen Wurf vertraute. Auch Gespräche mit Eddie Lacy, Latavius Murray oder Jamaal Charles sind geplant oder fanden bereits statt.

Fragezeichen hinter Petersons Gesundheit

Zweifellos ist Peterson der beste Running Back in der oben gelisteten Aufzählung, doch der 32-Jährige hat zwei schwerwiegende Makel: Zum einen zählt er mit seinen 30+ Jahren nicht mehr zur jungen Garde, zum anderen verpasste er den Großteil der abgelaufenen Saison. Verletzt.

Ein Meniskusriss setzte ihn außer Gefecht. Gerade für einen RB ein großes Problem: Die kompakten Muskelpakete leben von ihrer Explosivität. Die Fähigkeit selbst bei vollem Tempo rasante Richtungswechsel zu machen verlangt gesunde Knie. Kein Wunder also, dass die Vikings nicht bereit waren 18 Millionen US-Dollar für ein weiteres Jahr zu zahlen. Wie viel Geld Peterson in seinem aktuellen Zustand anderen Teams wert wäre, ist unklar.

Rückkehr nach Minnesota möglich

Doch nicht nur in Seattle scheint das Front Office mit einer Anstellung Petersons zu kokettieren. Auch bei den New York Giants und New England Patriots scheint "All Day" ein Thema. Beim derzeitigen Superbowl-Champ könnte er sich dann auch den Traum eines Ringes verwirklichen.

"Mein Ansporn ist nach wie vor, den Superbowl zu gewinnen - mit einem großen Team." Dass er dafür auch Gehaltseinbußen in Kauf nimmt, scheint offensichtlich, schließt er ja auch eine Rückkehr nach Minnesota nicht aus: "Ich habe mit General Manager Rick Spielmann gesprochen und die Tür ist immer noch offen, sich auf einen neuen Deal zu einigen."

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