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McLaren: Durchwachsenes Testdebüt des MCL32

03.03.2017 12:12
Bei Fernando Alonso und McLaren verliefen die Tests nicht nach Plan
Bei Fernando Alonso und McLaren verliefen die Tests nicht nach Plan

Lange musste über den Winter auf die neue Formel-1-Fahrzeuggeneration gewartet werden. Und nach den Präsentationen in der vergangenen Woche wurde in den letzten vier Tagen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya nun auch ordentlich Gas gegeben. Wobei diese Formulierung nicht unbedingt auf McLaren zutrifft.

Denn das Team aus Woking hatte eher einen Stotterauftakt in die Saison 2017. Fahrzeug und vor allem der Antriebsstrang funktionierten in Nordostspanien nicht wirklich so, wie es sich die ehemalige Weltmeister-Truppe im Vorfeld gewünscht hatte. Schon am Montag dauerte es nicht lange, bis Pilot Fernando Alonso seinen brandneuen Renner abstellen musste. Bereits in der ersten Runde gab es ein Problem am Ölsystem.

Letztendlich musste dann sogar gleich schon ein neuer Honda-Antrieb in den MCL32 eingepflanzt werden, was knapp sieben Stunden an wichtiger Testzeit kostete. Da war es nicht verwunderlich, dass der Spanier in Tagessumme nur 29 Runden abspulen konnte und McLaren somit am Ende des Rundentickers lag. Satte 3,087 Sekunden Rückstand auf die Tagesbestzeit waren die logische Folge.

Auch Dienstag Frust

Auch am Dienstag änderte sich nicht viel: Teamkollege Stoffel Vandoorne übernahm den in markantem Schwarz-Orange gehaltenen Wagen von Alonso. Dem Belgier machte jedoch ein unerklärlicher Powerverlust zu schaffen. Folge: Erneut wurde der Antriebsstrang ausgetauscht. Und mit nur 40 Runden auf dem McLaren-Konto ging erneut viel Testzeit flöten. Lediglich Lance Stroll im Williams kam auf noch weniger Umläufe (12).

Am Mittwoch dann die ersten Fortschritte: Alonso, der der Wagen wieder übernommen hatte, schaffte mit 72 Runden endlich ein zur Konkurrenz vergleichbares Niveau. Und auch auf der Uhr ging es im Vergleich zu den eigenen Zeiten der Vortage ordentlich voran.

Da sich aber auch die anderen Teams verbessern konnten, lag McLaren mit 1:22.598 Minuten immer noch knapp 2,9 Sekunden hinter der Tagesbestzeit, die in diesem Fall Valtteri Bottas im Mercedes setzte. Der Zeitrückstand und Anzahl der Runden könnte jedoch damit im Zusammenhang stehen, dass Honda wohl etwas weniger an Power freigegeben hat. Letztendlich stellte sich diesbezüglich schon die Frage, ob es ein grundsätzliches Problem am neuen japanischen Antriebsstrang gibt.

Vandoorne insgesamt nicht unzufrieden

Auch am Donnerstag änderte sich das Zeitniveau nicht signifikant: Vandoorne setzte mit 1:22.576 Minuten knapp die McLaren-Bestzeit der Barcelona-Woche. Mit 67 Runden lag er ebenfalls auf dem Niveau des Vortages. Dabei arbeitete sich das Team durch viele verschiedene Setup-Konfigurationen und konnte auch bestimmte Tests an der Aerodynamik durchziehen.

Außerdem fand am vierten Testtag noch der Regenreifentest statt, für den Alleinausrüster Pirelli die 4,655 Kilometer lange Strecke flutete. "Das war für uns die erste Möglichkeit, ein Regensetup in Kombination mit den neuen Reifen auszuprobieren. Somit konnten wir wertvolle Daten sammeln, was mir ein gutes Gefühl dafür gegeben hat, wie der Wagen unter verschiedenen Streckenbedingungen reagiert", fasst Vandoorne zusammen.

"Wir hatten sicher einen schwierigen Start in die Woche. Aber als Gesamtheit hat das Team gut funktioniert. Insgesamt haben wir gute Fortschritte erzielt", bilanziert Vandoorne die Testtage. Schon am kommenden Dienstag geht es mit den nächsten Testfahrten weiter. Und wieder wird die Strecke in Montmelo bei Barcelona Schauplatz der Action sein. Erst dann wird sich wirklich zeigen, wie McLaren für 2017 aufgestellt ist.

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