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Hertha wieder auf Europa-Kurs - Kovač genervt

Die Berliner nehmen Kurs auf Europa
Die Berliner nehmen Kurs auf Europa
Foto: © getty, Stuart Franklin
26. Februar 2017, 13:33

Pál Dárdai verbrachte eine ruhige Nacht. Vor einer Woche hatte dem Trainer von Hertha BSC der Last-Minute-Ausgleich des FC Bayern noch die kostbare Nachtruhe geraubt.

Nach dem 2:0-Sieg gegen den direkten Konkurrenten Eintracht Frankfurt sieht die Welt für die Berliner hingegen wieder entspannter aus. "Wir haben uns sehr gut aus der schwierigen Phase herausgearbeitet", lobte Dárdai seine Spieler. Als Belohnung gab er ihnen am Sonntag trainingsfrei.

Nach einer famosen Hinserie hatte die Hertha mit nur vier Punkten aus fünf Spielen schwer ins neue Jahr gefunden. Durch die "Big Points" gegen den Tabellennachbarn aus Hessen sind die Berliner wieder ein ernstzunehmender Anwärter auf einen Europapokal-Startplatz.

Die stärkste Heimelf der Liga verdrängte mit dem neunten Sieg im Olympiastadion die Eintracht von Platz fünf. Als Top-Team sieht der Ungar sein Team freilich nicht. "Vom Zusammenhalt sind wir eine Spitzentruppe. Wir sind aber keine Spitzenmannschaft. Dazu fehlt noch einiges", befand Dárdai.

Der Hertha-Coach forderte seine Spieler auf, jetzt nicht nachzulassen: "Wir müssen im nächsten Spiel punkten." Dieses findet am Sonntag beim HSV statt, der sich in den kommenden Tagen von seiner 0:8-Pleite beim FC Bayern erholen muss.

"Hätte auch in die andere Richtung gehen können"

Das Spiel auf dem neu verlegte Rasen war lange Zeit eine eher zähe Angelegenheit. Die Berliner hatten Glück, dass Ante Rebić eine erstklassige Chance zur Frankfurter Führung ausließ (29.). Dárdai sprach anschließend von einem "Matchball", und Hertha-Manager Michael Preetz räumte ein: "Das Spiel hätte auch in die andere Richtung gehen können."

Die Eintracht haderte nicht nur mit der vergebenen Großchance, sondern auch, wie Herthas umstrittenes Führungstor durch Vedad Ibišević (52.) zustande kam. Sportvorstand Fredi Bobic sprach von einem "irregulären Treffer", Sportdirektor Bruno Hübner sah eine "Behinderung des Torwarts" durch Salomon Kalou.

In der Tat stand der Ivorer beim Abspiel hauchdünn im Abseits. Dann wurde er gefoult und behinderte im Liegen Keeper Lukáš Hrádecký, der gegen den Schuss des nachsetzenden Ibišević chancenlos war. "Nennen wir es heute Hertha-Bonus", meinte ein grinsender Dárdai zu der Szene.

Seferović-Szene macht Kovač wütend

Weit mehr als Referee Sascha Stegemann zog sich Eintracht-Stürmer Haris Seferović den Groll seines Trainers zu. Der Schweizer sah wegen einer Tätlichkeit Rot (78.). Kovač schimpfte über eine "Dummheit", die bestraft werde. "Wir haben jetzt sechs Platzverweise und sind die Tretertruppe Nummer eins in Deutschland", räumte der gebürtige Berliner genervt ein. Die Frankfurter belegen mit sechs Feldverweisen den letzten Platz in der Fairplay-Tabelle.

Solche Disziplinlosigkeiten sind Coach Kovač ein Grauen. "Wir schaden uns selber. Wir machen uns das kaputt, was wir uns in der Hinrunde aufgebaut haben", monierte der 45-Jährige. Die Eintracht muss nun nach zuletzt drei Niederlagen ohne eigenen Treffer den Blick nach unten richten. Im Vergleich zur Vorsaison stehen die Adlerträger mit 35 Punkten und Platz sechs gleichwohl komfortabel da.

"Die aktuellen Probleme hätten wir letztes Jahr gerne gehabt", bemerkte Bobic sarkastisch. Die Eintracht wendete damals den Abstieg erst in der Relegation ab.

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