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Bundesliga

Tremmel exklusiv: Bremen? "Außergewöhnlich"

13.02.2017 16:02
Gerhard Tremmel spielte in seiner Karriere in Deutschland bei einigen namhaften Vereinen
Gerhard Tremmel spielte in seiner Karriere in Deutschland bei einigen namhaften Vereinen

Gerhard Tremmel ist in seiner Karriere ganz schön herumgekommen. Mittlerweile spielt der Torhüter seit vielen Jahren für Swansea City, hatte zuletzt aber ein halbjähriges Intermezzo bei Werder Bremen.

Im Interview mit sport.de spricht Tremmel über den außergewöhnlichen Abstiegskampf an der Weser, den er in der letzten Saison als Ersatzmann begleiten durfte, macht sich für Investoren-Modelle wie bei RB Leipzig stark, wirft einen Blick auf seine Ex-Klubs und klärt über die aktuelle Lage bei Swansea City auf. 

Herr Tremmel, Sie haben in dieser Saison bislang zwei Spiele absolviert, beide für die U23 von Swansea...

Gerhard Tremmel: Das ist richtig. Ich wollte nicht die ganze Zeit nur trainieren. Also habe ich in der zweiten Mannschaft gespielt, um Spielpraxis zu erhalten. Ansonsten hat man als Nummer zwei in England meist nur die Cup-Games, in denen man zum Einsatz kommt. Leider sind wir in den Pokalen aber jeweils früh rausgeflogen. (Ligapokal und FA Cup in der 3. Runde/ d. Red.)

Und da die U23 mittlerweile ein ganz gutes Format hat und dort drei Spieler plus Torwart aus dem Profi-Bereich eingesetzt werden dürfen, habe ich diese Chance genutzt. Das machen viele Mannschaften so, um Matchfitness für ihre Spieler zu bekommen.

Mit Paul Clement haben Sie seit nicht allzu langer Zeit einen neuen Trainer, der vorher Co-Trainer beim FC Bayern unter Carlo Ancelotti war. Wie ist er als Coach?

Er ist sehr organisiert und legt viel Wert auf Details. Das sieht man in der kompletten Trainingsarbeit und in der Analyse. Er hat hohe Standards und hohe Prinzipien.

Ist der Umgang mit ihm ein anderer als mit den Teammanagern, die sie vorher hatten, weil sie auch ein paar Worte auf Deutsch wechseln könnten?

Sein Deutsch ist nicht das allerbeste (lacht). Er hat mir gleich zu Beginn gesagt: "Ich spreche kein Deutsch". Er ist ja schließlich auch Engländer. Aber ich spreche hier in Swansea sowieso lieber Englisch als Deutsch.

Was macht Swansea als Verein aus?

Der Verein an sich ist sehr familiär. Er lebt von dem engen Miteinander von Spielern, Mitarbeitern und Fans. Obwohl sich für Swansea in den letzten Jahren viel getan hat, setzt man alles daran um dieses Miteinander aufrechtzuerhalten.

Man ist jetzt ja schon sechs Jahre in der Premier League. Die Erwartungen steigen. Und im letzten Sommer wurde der Klub an einen Amerikaner verkauft – das haben die Fans erst einmal nicht gut aufgenommen. Ich denke aber, mittel- und langfristig gesehen war es die richtige Entscheidung, einfach um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Gibt es denn ein konkretes Beispiel, an dem Sie merken, dass sich etwas verändert hat?

Ja, zum Beispiel wird mehr Wert auf Dinge wie Marketing gelegt. Das konnte man gut beobachten, als wir kurz darauf einen Trainer aus den USA hatten. (Bob Bradley vom 03.10.2016 bis 27.12.2016/ d. Red.). Das ist in den USA natürlich eine ganz große Story gewesen.

Swansea hat sich langsam aus dem Tabellenkeller gekämpft und unter anderem überraschend gegen den FC Liverpool gewonnen...

Das war natürlich den Umständen geschuldet. Es war ein Riesenerfolg für uns. Liverpool hatte bis dahin eine fantastische Saison gespielt, hat dann aber massiv Probleme gehabt in den letzten Wochen. Und wir kamen einfach zur richtigen Zeit dorthin. Es macht uns natürlich nichts aus, wenn sie Probleme haben (lacht). Wir standen unten drin, mit dem Rücken zur Wand und haben dann drei Punkte geholt. Dieser Sieg war natürlich ein riesiger Befreiungsschlag und für das Selbstvertrauen ungemein gut. Das steht außer Frage.  

In der Rückrunde der letzten Saison waren Sie an Werder Bremen verliehen und haben dort eine ganz besondere Form von Abstiegskampf miterlebt...

Das war außergewöhnlich. Es war, wie es immer so ist: Sehr viel negative Emotionen im Spiel, die Fans nicht happy, der Trainer stand ständig in der Schusslinie, die Spieler stehen in der Kritik, die Ergebnisse kommen nicht. Dann herrscht eine sehr negative Atmosphäre.

Doch dass die Fans trotzdem immer wieder alles gegeben haben, unter anderem auch mit der "Wonderwall-Performance", hat in uns allen nochmal die letzten Kräfte freigesetzt. Ich kann das gar nicht richtig in Worte fassen. Die letzten Spiele, die ganzen Aktionen, die die Bremer Fans gebracht haben: Das war grandios. Die ganze Stadt stand hinter uns.

Aufgrund der tollen Stimmung gab es ja Shirts, auf denen das Credo "This is Osterdeich" gedruckt war als Anlehnung an „This is Anfield“. Sie als England-Kenner müssten ja gut beurteilen können, was da dran ist...

Das war ein toller Spruch, auch wenn ich denke dass man den Nichtabstieg von Werder und den Mythis Anfield nicht 1:1 vergleichen kann. Nichtsdestotrotz war die ganze Aktion natürlich grandios. 

War eigentlich mal ein Anschlussvertrag in Bremen im Gespräch?

Wir haben Gespräche geführt, aber ich hatte ja noch einen laufenden Vertrag mit Swansea. Ich denke, es ist alles gut, wie es gelaufen ist.

Stattdessen hat man mit Jaroslav Drobný einen Keeper in ihrem Alter geholt und hat trotzdem noch Unruhe drin...

Das war für mich am Anfang ein sehr überraschender Transfer. Gerade, weil er vom Rivalen vom Hamburger SV kam. Aber da sieht man dann auch wieder, dass die Bremer da einfach drüber stehen.

Später kamen dann ein neuer Trainer und ein neuer Sportdirektor, da ist einiges passiert. Trotzdem ist es im Moment nicht wirklich ruhig, auch wenn es ein wenig besser aussieht als im letzten Jahr. Ich denke aber, dass dort noch viel Arbeit zu tun ist über die nächsten Jahre. Ich hoffe, dass Werder drin bleibt. Es sieht aber ganz gut aus, finde ich.  

In der Saison 2010/2011 standen Sie bei Red Bull Salzburg im Tor. War damals schon der Einfluss von RB Leipzig spürbar?

Das Ziel von Red Bull ist die Champions League. Und Salzburg ist Jahr für Jahr immer in der letzten Qualifikationsrunde gescheitert. Auch in dem Jahr, in dem ich dort war. Wir waren im letzten Spiel gegen Tel Aviv, sind dann im Rückspiel knapp ausgeschieden.

Und es war schon zu merken, dass Salzburg für die darauffolgenden Jahre mehr und mehr zum Ausbildungszentrum von RB Leipzig wurde. Wobei Leipzig zu dem Zeitpunkt ja noch in der vierten Liga aktiv war. Aber man hat schon gemerkt, dass der Konzern mehr in Richtung deutscher Bundesliga liebäugelt, weil es dort eine viel größere Plattform gibt als in Österreich.

Sie haben bei vielen Traditionsteams gespielt. Wie sehen Sie die Anfeindungen gegen Leipzig?

Ich habe neulich ein Interview gelesen, von DFL-Chef Christian Seifert. Dort ging es um die Einnahmen der Bundesliga. Dieses Thema „Tradition“ ist ja in Deutschland so hart und so stark verankert, dass die Leute einfach nicht davon abrücken wollen.

Wenn man sich die Entwicklung der Bundesliga anschaut, kann man sagen, dass die Bundesliga im Gesamtpaket super stabil ist. Daher ist es keine Frage, dass man in gewisser Weise die richtigen Wege geht. Aber zwischen den Zeilen habe ich bei Seifert auch gelesen, dass man eigentlich nach und nach von der 50+1-Regel abweichen sollte. Und im Grunde: Was ist Leverkusen? Was ist Wolfsburg? Was ist Leipzig? All diese Klubs haben Konzerne im Rücken. Nichts anderes passiert in der Premier League. Dadurch ist ein deutlich größerer finanzieller Background da.

Seifert möchte außerdem mehr Marken installieren, was Deutschland angeht. Man hat ja europaweit nur die Bayern und Dortmund. Ansonsten ist da nicht viel. Dabei sind das alles tolle Klubs. Wenn ich an Hamburg denke oder auch an Bremen. Aber die tauchen europaweit auch nicht so auf wie beispielsweise englische Klubs, oder Real oder Barca. Jetzt ist Atletico Madrid noch mit dazugekommen. Italien klammere ich mal aus, die haben ganz andere Probleme. Und Frankreich ist auch ein bisschen sehr auf Paris festgelegt.

Ich finde Investoren also gut und kann mich damit anfreunden. Ich meine, wir leben in einem Zeitalter, in dem es vielen Fans egal ist, ob der Klub Tradition hat, solange die Mannschaft erfolgreich spielt, d.h. In der Champions League. Alle anderen schauen natürlich und sagen: Die sind ja eh nur gesponsert von Red Bull. So ist das. Bei Leverkusen sagt man auch nichts mehr. Bei Wolfsburg im Grunde auch nicht.  

Am Ende also eine Frage der Zeit?

Ich hoffe es. Ich glaube, dass es letztendlich gut wäre für Deutschland und die Bundesliga. Man hat einfach nicht die Möglichkeiten, große Spieler nach Deutschland zu holen. Die ganzen richtig guten Spieler gehen alle nach England. Die gehen eher zu Swansea (lacht). Das ist schade.

In Cottbus waren sie Stammkeeper, haben in der Bundesliga gespielt. Mittlerweile ist der Klub in die Regionalliga abgerutscht. Schauen Sie noch auf ihren alten Verein?

Ja, etwas. Ich habe natürlich beobachtet, wie das alles immer weiter in die falsche Richtung ging. Angeblich gab es dort einige Probleme in der Führungsetage. Ulrich Lepsch, der damalige Präsident, ist dann irgendwann zurückgetreten und es ging nur noch bergab. Das ist schade, denn ich denke, dass Cottbus ein Ostverein gewesen wäre, der die Flagge noch etwas hätte hochhalten können. Es ist im Grunde wie in Rostock. Die sind auch aus der Bundesliga runter und gurken nun in der 3. Liga rum. Ansonsten bleiben ja im Osten nur noch Dresden und Leipzig..  

Vielleicht noch Union Berlin ...

Ja, da ist es für mich noch etwas anders. Berlin ist einfach attraktiv für viele Spieler.

Mit Unterhaching hat ein weiterer Ex-Klub den Gang in die Tiefen gehen müssen...

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es bei allen Vereinen, wo ich war und dann weggegangen bin, danach bergab ging (lacht). Hannover wäre vielleicht ein Gegenbeispiel. Die sind zwar jetzt in der zweiten Liga, aber die haben eine erfolgreiche Zeit gehabt, als ich weg war. Hertha ist auch wieder gut. Aber bei den anderen beiden ist das schon auffällig.

Unterhaching hatte angeblich große finanzielle Probleme und dazu noch eine sehr junge Mannschaft. Vielleicht war es die beste Lösung, abzusteigen und die Mannschaft neu aufzubauen, um danach wieder aufzusteigen. Und es sieht ja zur Zeit solide aus. Dass sie in der Regionalliga so dominieren, freut mich total. Ich hatte schon die Befürchtung, dass sie in der Viertklassigkeit verharren.

Aber dann kommt leider noch das Nadelöhr der Relegation, um in die 3. Liga zu kommen …Ganz ehrlich? Ich finde das Modell nicht gut. Wenn man Meister wird, in irgendeiner Liga, dann sollte man auch gefälligst aufsteigen können. Es darf einfach nicht wahr sein, dass man die Saison seines Lebens spielt und dann aufgrund irgendwelcher Fehlentscheidungen am Ende nicht aufsteigt. Das ist für mich eine Katastrophe.  

Rückblickend, wo war für Sie die schönste Zeit?

Das ist wirklich eine sehr schwere Frage. Ich hatte bei fast allen Klubs eine schöne Zeit. Es war jeweils ganz anders, aber immer schön. In Cottbus hatte ich eine schwierige Zeit und dann eine gute Zeit. Red Bull hat mir, was das Leben anbelangt, sehr viel gegeben. In Salzburg zu leben, nah an meiner Familie, die aus München kommt, das war supertoll.

Jetzt in Swansea ist es wieder etwas ganz anderes. Das ist mit nichts zu vergleichen, was vorher war. Das ist einfach sehr speziell. Hertha war auch eine tolle Zeit. Hannover war hingegen wohl nicht meine beste Zeit. Und Haching war grandios. Wir waren Meistermacher. Ich war auf der Meisterfeier von Bayern München. Die haben uns eingeladen. Ich hab die Schale mal in der Hand gehabt.

Im Jahr drauf dann die Sache mit dem "Meister der Herzen" und Schalke. Die Königsblauen hatten uns besiegt und wir waren mit Unterhaching abgestiegen. Schalke dachte, dass sie Meister seien. Dann ging die Anzeigetafel an und Bayern erzielte das entscheidende Tor in Hamburg...

Großartige Erlebnisse. Ich möchte aber gar nicht so viele Flashbacks haben, damit möchte ich bis nach der Karriere warten. (lacht)

Sind sie als Münchner eigentlich auch eng mit dem FC Bayern verbunden?

Ich hab dort in der Jugend gespielt. Ja, klar. Bayern war immer meine große Liebe. Als kleines Kind schon. Mein Vater hat mich immer ins Olympiastadion mitgenommen, in die Südkurve. Man wird in München einfach als Blauer oder Roter geboren. Das ist einfach so.
Paradoxerweise habe ich dann sogar bei Sechzig gespielt in der Jugend, was auch gut war. Aber eher am Ende des Tages bin ich doch mehr Rot als Blau.  

Planen Sie nach der Karriere eine Rückkehr nach Deutschland und in den südlichen Raum?

Das ist noch nicht entschieden. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass es mich wieder nach Deutschland zieht.

Wenn es nach Berlin gehen würde, könnten Sie doch Torwart-Coach bei Hertha werden ...

Wer weiss…(lacht) Ich mache gerade meinen B-Schein, und werde nächstes Jahr meinen A-Schein machen. Ein klassischer Trainerjob würde mich allerdings mehr reizen. Lassen wir uns überraschen, wohin die Reise noch geht.

ZUR PERSON: Gerhard Tremmel spielt seit 2011 für Swansea City. Vorher war der Münchener in der Bundesliga unter anderem für die Spielvereinigung Unterhaching aktiv und sorgte mit dem Klub am letzten Spieltag der Saison 2001/2002 dafür, dass Leverkusen den Titel "Vizekusen" bekam. Danach spielte der heute 38-Jährige unter anderem für Hannover 96, Hertha BSC und Energie Cottbus. Nach einem Intermezzo in Österreich bei RB Salzburg zog es den Torhüter nach England. Zur Rückrunde 2015/2016 wurde er zum SV Werder Bremen ausgeliehen.

Das Gespräch führte Chris Rohdenburg

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