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Stimmen: "Wenig unnötigere Gelb-Rote Karten"

09.02.2017 07:21
Thomas Tuchel kennt wenig unnötigere Rote Karten
Thomas Tuchel kennt wenig "unnötigere Rote Karten"

Pál Dárdai macht seinem Team keinen Vorwurf, Niko Kovač dankt Gott für Lukáš Hrádecký, der Finne ist froh, es seinem Team zurückzahlen zu können und Thomas Tuchel kennt keine ünnötigere Rote. Die wichtigsten Stimmen zu den Mittwochspartien im Achtelfinale des DFB-Pokals bei "Sky".

Borussia Dortmund - Hertha BSC

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Wir hatten so viele Möglichkeiten, haben so viele Chancen herausgespielt. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Wir stehen derzeit mit einer sehr guten Ausstrahlung, einem guten Spirit und Qualität auf dem Platz. Uns fehlte aber erneut das Abschlussglück, der Punch, der allerletzte Wille, die Sache zu entscheiden. Das war gegen Bremen so und auch gegen Leipzig. Am Ende war der Sieg gegen Hertha hochverdient."

... zum Platzverweis von Sokratis: "Doppel-Gelb wegen Meckerns - es gibt wenige unnötigere Gelb-Rote Karten als diese. 'Papa' war ohnehin nicht für das Elfmeterschießen vorgesehen - wir hätten alles getan, damit er nicht schießen muss"

... über Ousmane Dembélé: "Ousmane hatte einen Ganzkörperkrampf. Wir waren nicht sicher, ob er einen Elfmeter schießen kann. Als es losging, hat er dann aber gesagt: 'Ich schieße als Erster.' Das war aller Ehren wert."

Julian Weigl: "Die Zuschauer waren heute wieder der zwölfte Mann. Es war ein schweres Spiel von Anfang an. Hertha hat es uns schwer gemacht, wir haben uns trotzdem viele Chancen rausgespielt. Hätten wir eine bessere Chancenauswertung gehabt, wäre es leichter gewesen. Wir hatten genug Chancen, das Spiel zu entscheiden. Aber zum Glück haben wir am Ende die Nerven behalten."

Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC): "Es gibt keinen Vorwurf. Die Mannschaft hat gut gespielt. Wir haben hier in diesem Stadion ein sehr gutes Spiel gemacht. Heute war die Chance im Elfmeterschießen da. Kompliment an die Mannschaft. Wichtig ist, dass wir jetzt positiv bleiben. Das Spiel hat Kraft gekostet. Es tut weh und es ist bitter, aber wir sind alle stolz."

Hannover 96 - Eintracht Frankfurt

Daniel Stendel (Trainer Hannover 96): "Wir können mit der Leistung heute zufrieden sein. Der Gegner steht nicht zu Unrecht da oben in der ersten Liga, das hat er heute unter Beweis gestellt. Meine Mannschaft hat es über 90 Minuten sehr gut gemacht, aber das Quäntchen Glück am Ende nicht gehabt."

Niko Kovač (Trainer Eintracht Frankfurt): "Drei Minuten Nachspielzeit waren angezeigt, dann waren es plötzlich fünf oder sechs Minuten. Das hat mich ein bisschen geärgert. Es war wohl ein Foul, aber Gott sei Dank haben wir Lukáš im Tor."

Lukáš Hrádecký (Eintracht Frankfurt): Natürlich versuche ich, beim Elfmeter eiskalt zu bleiben. Heute habe ich wieder Glück gehabt. Natürlich haben wir vorher mit dem Videocoach die Elfmeter der Hannoveraner angeschaut. Ich hatte heute die Chance, der Held des Tages zu werden. In Leipzig habe ich der Mannschaft in der Bundesliga das Spiel gekostet, heute konnte ich das zurückzahlen."

Sportfreunde Lotte - 1860 München

Ismail Atalan (Trainer Sportfreunde Lotte): "Die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, das gefällt mir richtig gut. Wir investieren viel Arbeit im Training, und die Jungs machen es mir unheimlich leicht. Die Bühne gehört heute den Jungs. 90 bis 95 Prozent der Spieler werden so einen Tag nicht mehr erleben, darum sollen sie es auch einmal genießen."

Matthias Rahn (Sportfreunde Lotte): "Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Wir haben heute wieder alles reingehauen. Das ist der Wahnsinn. Am Ende ist es nicht unverdient. Das eine oder andere Kaltgetränk gibt es heute Abend noch, und dann lassen wir mit der Mannschaft die Freude raus."

Sebastian Boenisch (1860 München): "Es war natürlich auf dem Platz nicht einfach heute, aber das ist keine Ausrede. Der Gegner hat hier auch drauf gespielt. Wir sind verdient nicht weitergekommen."

Vitor Pereira (Trainer 1860 München): "Ich bin enttäuscht und traurig. Unsere Realität ist die Zweite Liga. Wir müssen uns jetzt auf den Aufbau und die Weiterentwicklung unserer Mannschaft konzentrieren."

SV Sandhausen - Schalke 04

Kenan Kocak (Trainer SV Sandhausen): "Schalke hat es sehr gut gemacht. Wir hätten den Zuschauern hier und vor den Bildschirmen gerne ein spannenderes Spiel abgeliefert."

Benedikt Höwedes (Kapitän Schalke 04): "Wir sind in der Bundesliga ziemlich weit hinterher. Der Pokalwettbewerb ist für uns eine gute Option, vielleicht noch in den europäischen Wettbewerb reinzukommen. Die Chance wollen wir natürlich nutzen."

Alessandro Schöpf (Schalke 04): "Heute haben wir von der ersten bis zur letzten Minute ein ordentliches Spiel gezeigt. Auf diese Leistung können wir aufbauen. Ich hoffe, dass es so weitergeht."

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