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Schalke: Heldt kritisiert Nachfolger Heidel

22.01.2017 14:17
Horst Heldt (l.) war auf Schalke Vorgänger von Christian Heidel
© imago sportfotodienst
Horst Heldt (l.) war auf Schalke Vorgänger von Christian Heidel

Schalkes ehemaliger Sportvorstand Horst Heldt hat seinen Nachfolger Christian Heidel kritisiert. Den Wechsel des 19-jährigen Talents Phil Neumann zum FC Ingolstadt bezeichnete Heldt beim TV-Sender "Sport1" als "alarmierend".

"Ich finde, dass dadurch ein Stück weit die Identität verloren geht", ergänzte der 47-Jährige. Schalke habe immer für den Einbau junger Spieler gestanden, so Heldt weiter. "Wenn ein junger Spieler keine Perspektive mehr bei Schalke sieht, finde ich das schade. Es war das Herzstück von Schalke, dass man Talente eingebaut hat", erklärte der Ex-Profi.

Heldt verwies in diesem Zusammenhang auch auf seine eigenen Verdienste um die als "Knappenschmiede" bezeichnete Jugendabteilung des Klubs: "Sie ist eine der besten Akademien, die es in Deutschland gibt. Wir haben viele Talente nach oben gebracht."

Neumann, der sämtliche Schalker Jugendteams durchlief, steht seit dem Sommer im Profi-Kader des Revierklubs. Der Abwehrspieler wartet in Gelsenkirchen aber noch auf sein Debüt in der Bundesliga. Er kam nur für die zweite Mannschaft der Königsblauen in der Regionalliga West zum Einsatz. Im Sommer schließt er sich den Schanzern an.

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