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Watzke stellt sich vor Schürrle und Götze

17.10.2016 18:59
Watzke ist mit den Einkäufen des BVB zufrieden
© imago sportfotodienst
Watzke ist mit den Einkäufen des BVB zufrieden

Als Borussia Dortmund im Sommer Mario Götze an seine alte Wirkungsstätte zurückholte und zudem André Schürrle verpflichtete, gab es geteilte Meinungen. Doch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wischt alle Zweifel beiseite. 

"Wer Spieler dieser Qualität holt, kann nicht viel falsch machen. Im Gegenteil: Das waren für uns die einfachsten Transfers", betonte Watzke im "kicker". Bei beiden habe er "nicht seine Sekunde Magenschmerzen" gehabt, beide Transfers würden kein Risiko darstellen. Das gelte vor allem für Götze. "Er ist erst 24, kennt die kompletten Abläufe beim BVB, wir kennen ihn, wir wissen, was er kann."

Mit der Entwicklung des Rückkehrers sei man "mehr als zufrieden". "Mario lebt von der Selbstverständlichkeit in seinem Spiel. Dafür braucht er totales Selbstbewusstsein, das ihm durch seinen Wechsel nach München abhandengekommen ist." Götze sei aber auf einem guten Weg, Leichtigkeit und Selbstverständnis wieder zurückzuerlangen. "Ich bin sicher: Das wird eine gute Geschichte mit ihm", stellte Watzke heraus.

Auch Schürrle bringt aus Sicht des Geschäftsführers alles mit, was der Verein braucht. "André besticht allein durch seine Persönlichkeit. In ihm brennt ein Feuer", freute sich der 57-Jährige. "Und wenn ein Spieler wie er ganz eng mit dem Trainer ist, bringt ihn das noch einmal ein Stück weiter. So etwas kann den "i-Punkt" setzen." 

Über den von Wolfsburg gekommenen Mittelfeldspieler habe sich der BVB-Boss vorher auch mit Ex-Chelsea-Teammanager José Mourinho ausgetauscht, unter dem Schürrle von 2013 bis 2015 nur geringe Spielanteile hatte. Mourinho habe dies darauf zurückgeführt, dass der Neu-Dortmunder mit Willian auf der rechten und Eden Hazard auf der linken Seite zwei dicke Brocken vor sich hatte. "Es ist eben nicht einfach, sich international auf so einem Niveau durchzusetzen", weiß auch Watzke. In Dortmund soll dem 25-Jährigen nun der nächste Schritt gelingen. 

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