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Hasenhüttl: "Müssen laufen und jagen können!"

12.10.2016 09:41
Ralph Hasenhüttl (l.) und RB-Boss Ralf Rangnick
© imago sportfotodienst
Ralph Hasenhüttl (l.) und RB-Boss Ralf Rangnick

RB Leipzig hat mit seinem herausragenden Saisonstart einen neuen Bundesligarekord aufgestellt. Nie zuvor ist es einem Aufsteiger ins Oberhaus gelungen, nach sechs Spieltagen noch ungeschlagen zu bleiben.

Nur ein Punkt trennt die Sachsen derzeit von Platz zwei und Hertha BSC. Eine Zwischenbilanz, mit der sogar RB-Trainer Ralph Hasenhüttl nicht gerechnet hatte. Er sei selbst überrascht gewesen, dass seine Mannschaft spielerisch sogar mit Borussia Dortmund mithalten konnte, welches beim ersten Heimspiel der Bundesligageschichte mit 1:0 bezwungen wurde.

Entsprechend selbstbewusst will Hasenhüttl die kommenden Aufgaben angehen: "Wir sind hungrig. Ich glaube, dass wir sicherlich noch für die eine oder andere Überraschung gut sein werden", meinte er in der "Sport Bild". In den nächsten Wochen geht es für RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg, den SV Werder Bremen und den SV Darmstadt. Allesamt Teams, die im derzeitigen Tableau weit hinter den Bullen stehen. 

Leipzigs Neu-Trainer, der im Sommer aus Ingolstadt kam und für Ralf Rangnick übernahm, ist vor allem von der Altersstruktur und den spielerischen Veranlagungen in seiner Mannschaft begeistert. Diese ermöglichten es, einen extrem arbeitsintensiven Fußball spielen zu lassen: "Unsere Spielweise erfordert es schon, dass man laufen und jagen kann. Wenn man etwas aufbauen will, ist es mit jüngeren Spielern einfacher, weil ein älterer länger braucht, sich zu regenerieren."

RBL weiterhin "Rangnicks Baby"

Die bislang gezeigten Leistungen stimmen den 49-jährigen Österreicher zuversichtlich, sich bereits in der ersten Saison in der höchsten Spielklasse als feste Größe zu etablieren.

Als besonders wichtig und fördernd empfindet Hasenhüttl die bisherige Zusammenarbeit mit Sportdirektor Ralf Rangnick. In höchsten Tönen spricht der einstige Ingolstädter Aufstiegsheld von seinem Boss: "Die positive Entwicklung wäre ohne ihn nicht möglich gewesen. Nicht auszudenken, wenn er über Nacht nicht mehr da wäre".

Der Einfluss Rangnicks für die Leipziger ist Hasenhüttl bewusst. Gegenüber "Sport Bild" berichtete er: "Er ist immer in der Kabine. Am Spieltag spreche ich zur Mannschaft. Unter der Woche aber auch schon mal er." Schließlich sei das Projekt RB Leipzig immer noch "sein Baby", so Hasenhüttl über seinen Sportdirektor.

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