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Boxverband sperrt 36 Punkt- und Kampfrichter

06.10.2016 17:01
Nicht alle Entscheidungen der Ringrichter in Rio de Janeiro waren nachvollziehbar
© dpa
Nicht alle Entscheidungen der Ringrichter in Rio de Janeiro waren nachvollziehbar

Der Welt-Boxverband AIBA hat alle 36 in Rio de Janeiro eingesetzten Punkt- und Kampfrichter wegen fragwürdiger Entscheidungen bei den Olympischen Spielen vorläufig gesperrt.

Eine Untersuchung wurde eingeleitet, teilte der Verband am Donnerstag am Rande des AIBA-Meetings in Lausanne mit. Leidtragende der Fehlurteile von Rio sollen in erster Linie aus Irland, Kasachstan und den USA kommen, die Kämpfe gegen Boxer aus Russland und Usbekistan verloren hätten. Obwohl schon in Rio heftige Kritik laut wurde, waren umstrittene Juroren fast in vollem Umfang weiter bis zum Ende der Spiele eingesetzt worden.

"Die Sperre ist eine vorläufige Maßnahme, weil sich die Vorwürfe wahrscheinlich nur gegen sehr wenige erhärten werden", erklärte Jürgen Kyas, Präsident des Deutschen Boxsport-Verbandes.

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