powered by powered by N-TV
Heute Live
sport.de - powered by powered by N-TV

"Ein Traum": Werner peilt DFB-Team an

05.10.2016 08:55
Werner (r.) ist schnell und stark am Ball
© imago sportfotodienst
Werner (r.) ist schnell und stark am Ball

Timo Werner war bislang nicht erfolgsverwöhnt, zu sehr steckte er mit dem VfB Stuttgart lange Jahre im Abstiegskampf. Bei RB Leipzig sieht das nun anders aus. Hier kann er seine Schnelligkeit noch besser ausspielen. Und der Stürmer hat neue, ambitionierte Pläne.

Natürlich sei die Nationalmannschaft "ein Ziel, das man sich stecken kann", betonte Werner in der "Sport Bild", "das ist ein Traum, auf den ich hinarbeite." Die Co-Trainer von Joachim Löw, Thomas Schneider und Marcus Sorg, kennt der 20-Jährige bereits aus seiner Zeit in der VfB-Jugend. Er findet es "gerade sehr spannend, dass so viele junge Spieler eingeladen werden." 

Noch genießt der Neu-Leipziger aber die Spiele bei der deutschen U21-Nationalelf und betont: "Da bin ich immer noch der jüngere Jahrgang." Die Zeit, die ihm dadurch bleibt, nutzt der Angreifer auch, um sich so gut wie möglich über seinen Ex-Klub auf dem Laufenden zu halten. Von den Spielen der Stuttgarter hat er "noch keine Minute verpasst" und glaubt, dass die Mannschaft in der nächsten Saison wieder erstklassig spielen wird. 

Ob es für ihn dann allerdings "ein Traum oder Albtraum" wäre, in mit RB in seiner Heimat antreten zu müssen, weiß Werner noch nicht, wohl aber, dass es sicherlich "ein ganz besonderes Gefühl" sein wird, "ins alte Stadion zu kommen und gegen den Verein zu spielen, für den ich 14 Jahre aufgelaufen bin."

"Wir sind immer entspannt zu den Spielen gekommen"

Die kurzfristigen Ziele mit den Roten Bullen formuliert der Schwabe bescheiden. "Wenn es am Ende ein einstelliger Tabellenplatz wird, wäre es natürlich super." Insgesamt könne man nach fünf Spieltagen von einem "gelungenen Start" mit dem neuen Team sprechen. 

Entgegen der Aussagen von Sportdirektor Ralf Rangnick findet Werner nicht, dass die Blockade der gegnerischen Fans oder andersweitige Anfeindungen die RB-Profis benachteiligen würden. "Das war für uns Spieler gar nicht so schlimm", betonte der 20-Jährige. "Wir sind bisher immer sehr gut und völlig entspannt zu den Spielen gekommen." 

Er habe auch noch nie Angst im Mannschaftsbus gehabt. Für den Stürmer liegt "der Fokus ausschließlich auf dem Fußball." Als Gastmannschaft werde man nirgendwo mit Applaus begrüßt und auch mal ausgepfiffen. "Ein Drama wird nur daraus gemacht, wenn es RB ist." 

Bundesliga Bundesliga