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Button: "Neben Alonso ist es nicht einfach"

26.09.2016 09:12
Jenson Button (r.) wird sein McLaren-Cockpit für Stoffel Vandoorne (l.) räumen
Jenson Button (r.) wird sein McLaren-Cockpit für Stoffel Vandoorne (l.) räumen

Stoffel Vandoorne gilt als eines der größten Nachwuchstalente im Motorsport. Seine Erfolge in kleinere Klassen sind ähnlich beeindruckend wie vor rund zehn Jahren bei Lewis Hamilton, der heute dreimaliger Formel-1-Weltmeister ist.

Im nächsten Jahr wird Vandoorne sein lange angepeiltes Ziel erfüllen und Stammfahrer bei McLaren sein. Sein Grand-Prix-Debüt absolvierte er bereits in dieser Saison in Bahrain, als er für Fernando Alonso einsprang. Mit Platz zehn eroberte Vandoorne auf Anhieb einen Punkt.

Aktuell fährt der 24-Jährige in der japanischen Super-Formula-Rennserie, wo er jüngst in Okayama sein erstes Rennen gewinnen konnte. Parallel dazu ist Vandoorne bei McLaren in die tägliche Arbeit eingebunden, ist bei allen Grands Prix vor Ort und bei den Besprechungen der Ingenieure dabei. Damit blickt er Alonso und Jenson Button direkt über die Schulter. Im nächsten Jahr sind die Rollen vertauscht, denn Button wird dem Team als Berater erhalten bleiben.

"Neben Fernando Alonso ist es nicht einfach"

Der Weltmeister von 2009 hält viel von Vandoorne, glaubt aber auch, dass es neben Alonso kein Spaziergang wird. "Stoffel hat in seiner Karriere bereits viel erreicht. Das haben viele Fahrer, bevor sie für McLaren fahren", wird Button von "Sky Sports" zitiert. "Er hatte die beste Schule, denn er ist schon seit 2013 beim Team. In diesem Jahr war er bei jedem Rennen und hat alles getan, außer das Auto zu fahren."

Der Einsatz in Bahrain war eine erste Bewährungsprobe, aber erst 2017 wird Vandoorne unter Beweis stellen müssen, dass er ein potenzieller Weltmeister ist. "Er hat sehr viel gelernt, aber es ist eine schwierige Aufgabe, für McLaren zu fahren", weiß Button, der seit 2010 beim Team aus Woking ist, aus Erfahrung. "Es ist eines der größten Teams mit langer Geschichte. Und neben Fernando Alonso ist es nicht einfach."

Button warnt: "Man hat immer Druck"

Die Situation erinnert an das Jahr 2007, als Alonso den Neuling Hamilton zur Seite gestellt bekommen hat. Auf Vandoornes Schultern lastet Druck, denn er muss neben Alonso eine gute Figur abgeben. Da noch dazu Button im Hintergrund lauert, macht die Situation für den Youngster nicht einfacher. "Hoffentlich leistet er gute Arbeit. Wenn ihm das gelingt, wird er eine lange und aufregende Karriere mit McLaren haben", meint Button diesbezüglich.

"Wenn du in deinem ersten Jahr keine Performance zeigst, dann wird es Konsequenzen haben. Man hat immer Druck." Wie schnell man bei McLaren wieder vor der Türe stehen kann, mussten in jüngerer Vergangenheit Sergio Perez und Kevin Magnussen erfahren. Nur Leistungen und im Endeffekt Erfolge können das Cockpit langfristig sichern. Eric Boullier und Jost Capito könnten auch jederzeit wieder Button ins Auto setzen. "Ich bin der einzige Fahrer, der für 2018 einen Vertrag hat", sagt Button abschließend.

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