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Merklein bannt den Vize-Fluch, Weber mit Silber

15.09.2016 21:17
Vico Merklein hat endlich einen großen Titel geholt
© imago sportfotodienst
Vico Merklein hat endlich einen großen Titel geholt

Vico Merklein hat seinen Vize-Fluch gebannt und sich zum Paralympicssieger im Straßenfahren gekrönt.

Der 39-Jährige feierte nach sechs zweiten Plätzen bei großen Wettkämpfen seit 2011 am Strand von Barra seinen ersten großen internationalen Erfolg. Es war das zwölfte Gold für Deutschland bei den Paralympics in Rio, das sechste für die Straßen-Radfahrer.

"Da meine Freundin weint, muss es wahr sein", sagte Merklein: "Ich stehe zum ersten Mal bei einem ganz wichtigen Rennen ganz oben. Es gibt keinen besseren Tag. Das ist Wahnsinn, abartig." Im Vorfeld hatte Merklein bereits erklärt, dass er auf zweite Plätze "keinen Bock" mehr hat. Im Zeitfahren am Mittwoch hatte er Rang drei belegt.

Weber schnappt sich Silber

Nach den Siegen von Andrea Eskau und Christiane Reppe holte Merklein am Donnerstag bereist das dritte Gold für die deutschen Radsportler. Damit aber nicht genug: Max Weber aus Obergünzburg sicherte sich im Straßenrennen über 60 km der Klasse H3 zudem die Silbermedaille. Der 52-Jährige musste sich im Sprint nur dem Italiener Paolo Cecchetto knapp geschlagen gegeben.

Für Weber war es bei seiner fünften Teilnahme die dritte Paralympics-Medaille nach Gold mit dem Renn-Rollstuhl (1996) und Platz zwei auf der Straße (2008).

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