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Eskau setzt Goldserie fort

15.09.2016 19:12
Andrea Eskau holte ihre fünfte Goldmedaille
© PIXATHLON/PIXATHLON/SID-IMAGES/Mathilde Dusol
Andrea Eskau holte ihre fünfte Goldmedaille

Andrea Eskau hat ihre insgesamt fünfte Goldmedaille bei Paralympics gewonnen. Nach zwei Erfolgen 2014 bei den Winterspielen in Sotschi feierte die 45-Jährige aus Magdeburg am Donnerstag in Rio de Janeiro ihr insgesamt drittes Sommer-Gold mit dem Handbike. Wie 2008 siegte sie im Straßenrennen, 2012 hatte sie im Zeitfahren triumphiert.

Über 45 km siegte Eskau, am Mittwoch noch Zweite im Zeitfahren, im Zielsprint vor Laura de Vaan aus den Niederlanden. Ihre Teamkollegin Dorothee Vieth, die am Tag zuvor das Zeitfahren gewonnen hatte, wurde diesmal Fünfte.

"Das war der Laktat-Schrei", sagte Eskau schmunzelnd, nachdem sie im Ziel einen lauten Schrei losgelassen hatte: "Ich war so vollgepumpt, das tat so weh, aber umso größer ist die Freude. Gestern Silber und heute Gold, das ist perfekt."

Das Rennen, das für rund sieben Kilometer neutralisiert werden musste, sei allerdings "langsam und komisch" gewesen. "So was habe ich noch nicht erlebt", sagte sie. Aber das war ihr letztendlich auch egal.

Ob sie 2020 in Tokio im Sommer noch einmal startet, ließ sie offen. Soweit denke sie "jetzt noch nicht". Die Winter-Paralympics in Pyeongchang waren jedoch schon präsent. "Wer mich kennt, der weiß, dass ich schon die Olympischen Spiele 2018 im Kopf habe. Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf."

Sie habe zuletzt bei der WM gesehen, "dass ich noch mithalten kann". Und außerdem wäre es ja auch für die Mannschaft gut, "wenn jemand relativ sicher gute Ergebnisse erzielt. Wir haben viele Talente. Ich denke, dass die froh sind, mich dabei zu haben."

Sie habe bereits "die Einladung für den nächsten Vorbereitungslehrgang bekommen", fügte sie an. Wohlgemerkt eine Einladung aus dem nordischen Bereich, nicht vom Radsport.

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