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Alonso rechnet nicht mit Rookie-Fehde 2.0

15.09.2016 14:19
Stoffel Vandoorne und Fernando Alonso müssen 2017 miteinander auskommen
Stoffel Vandoorne und Fernando Alonso müssen 2017 miteinander auskommen

Seit Monza ist klar, dass Fernando Alonso im kommenden Jahr mit Stoffel Vandoorne einen Rookie an seiner Seite haben wird - sieht man einmal von dem einen Grand Prix in Bahrain ab, als der Belgier als Ersatz des Spaniers agierte. Doch das Szenario kennen wir bereits: Fernando Alonso trifft bei McLaren auf einen Rookie, der zuvor die GP2-Meisterschaft gewinnen konnte. Bereits 2007 war das mit Lewis Hamilton der Fall - der Ausgang ist bekannt.

Wird es also 2017, genau zehn Jahre später, eine Fortsetzung der damaligen Auseinandersetzung zwischen dem spanischen Platzhirsch und einem jungen Wilden geben? "Es wird okay sein, er ist kein Brite", lacht Alonso auf die Frage angesprochen und erntet damit bei der Medienrunde schallendes Gelächter. Auch Vandoorne kann sich dem nicht entziehen: "Lachen ist das Beste, was man machen kann. Was für eine wundervolle Antwort. Er ist der Frage schön ausgewichen", schmunzelt der Belgier.

Doch wie immer hat McLaren-Boss Ron Dennis wenig Humor (und schlechte Erinnerungen), wenn er an das Thema zurückerinnert wird. Der knorrige Brite ergreift das Wort: "Es ist kein Problem. Jeder ist anders. Und jede Nationalität ist anders", kehrt er schnell zu einer ernsthaften Antwort zurück. Dennis betont, dass die Teamchemie "unheimlich positiv" sei, was sicherlich durch die Misserfolge und das bekannt kühle Klima in Woking meist anders gesehen wird.

"Stoffel ist ein Gentleman"

"Man kann die Teamchemie derzeit nur schwer verstehen", sagt Dennis deswegen. "Es ist ziemlich schmerzvoll. Aber wir teilen die Schmerzen." Doch bei McLaren wisse man derzeit genau, in welche Richtung man sich bewegt. "Wir kennen die Kurvengeschwindigkeiten, wir kennen die Abtriebszahlen und wir wissen eine Menge über unser Rennteam. Wir sind auf jedes Rennen fokussiert und freuen uns sehr auf das kommende Jahr mit einem viel konkurrenzfähigeren Paket", unterstreicht der Brite.

Er rechnet nicht damit, dass es im Kampf um hoffentlich bessere Positionen zu Unstimmigkeiten kommen wird: "Stoffel ist ein Gentleman, genau wie Jenson und Fernando", sagt Dennis. Und das Nationenargument dürfte auch abseits des Witzes von Alonso wohl keine Grundlage für eine Teamfehde sein: Mit Jenson Button versteht sich der Routinier ja auch - und der ist bekanntlich auch ein Brite.

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