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Klose und Co.: Wer will diese Arbeitslosen?

01.09.2016 15:06
Findet Miroslav Klose noch einen neuen Verein?
© imago sportfotodienst
Findet Miroslav Klose noch einen neuen Verein?

Das Transferfenster ist geschlossen und doch könnte noch der eine oder andere namhafte Spieler verpflichtet werden. Schließlich sind noch Leute wie Miroslav Klose oder Emmanuel Adebayor zu haben. Ein Überblick.

Der ewige Miro denkt noch nach

Er ist der beste deutsche Stürmer des frischen Jahrtausends: Miroslav Klose knipste für Kaiserslautern, Bremen und Bayern München bevor es ihn für fünf Jahre zu Lazio Rom zog. 2014 wurde er nicht nur Weltmeister, sondern krönte sich auch noch zum WM-Rekordtorschützen. Mit nun 38-Jahren ist der Angreifer aber vereinslos. Wie es weitergeht? "Ich muss erst noch die Entscheidung treffen, ob ich weitermache. Das ist die grundsätzliche Entscheidung, und die wird demnächst fallen", sagte Klose zuletzt. Auf die Frage, ob die Bundesliga nochmal eine Option sei, antwortete der Rechtsfuß allerdings überdeutlich "Nein!". Damit fällt auch ein kolportiertes Karriereende bei Kaiserslautern flach.

Das Bundesliga-Abwehr-Trio

Abwehrspieler, zwischen 29 und 30 Jahre alt, erfahren in der Bundesliga und im Europapokal. Das ist das vereinslose Bundesliga-Abwehr-Trio mit Constant Djakpa, der zuletzt fünf Jahre bei Eintracht Frankfurt spielte, dem ehemaligen polnischen Nationalspieler Sebastian Boenisch und dem ehemals besten Bankdrücker der Liga Felipe Santana. Der Brasilianer stand zuletzt sechs Monate bei Kuban Krasnodar im Wort, empfahl sich aber nicht langfristig. Dennoch dürfte er wie seine vertragslosen Kumpanen eine gute Alternative für eventuelle Löcher im Defensivverband einiger Erstligisten oder ambitionierter Zweitligisten sein. Beispielsweise Darmstadt hätte da sicherlich noch Bedarf.

Suche Stürmer, brauche Tore

Auch ehemalige Top-Stürmer im besten Alter sind auf dem internationalen Markt noch zu haben. Am nächsten dran an einem neuen Kontrakt schien zuletzt Emmanuel Adebayor zu sein. Der 1,90-Angreifer stand nach Informationen von "Sky" nach seinem Vertragsende bei Crystal Palace in Verhandlungen mit dem FC Fulham in der zweiten englischen Liga. Dort war Dimitar Berbatov bereits aktiv. Der 35-jährige Bulgare spielte bis Juni noch in Griechenland bei Saloniki und ist seitdem auf der Suchen ach einem neuen Verein. Noch mehr Erfahrung hat Udinese-Calcio-Legende Antonio di Natale mit seinen bald 39 Jahren Lebenserfahrung. Für den Italiener stand zuletzt unter anderem ein Wechsel in die USA im Raum.

Gesund zu gebrauchen

Mannschaften, die im Mittelfeld noch Probleme haben, können sich unter anderem noch zwischen Mathieu Flamini und Raúl Meireles entscheiden. Beide hatten in der Vergangenheit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und kamen bei ihren letzten Vereinen Arsenal, beziehungsweise Fenerbahçe, kaum noch zum Zuge. Flamini soll allerdings schon in Verhandlungen mit Caykur Rizespor in der Türkei stehen. "Grundsätzliche Einigung" sei laut Trainer Hikmet Karaman bereits erzielt.

Der Lord sucht Untertanen

Keine Transfergeschichte ohne Lord Nicklas Bendtner. Der Däne und der VfL Wolfsburg einigten sich bereits im April des laufenden Jahres auf eine Vertragslauflösung. Seitdem hielt der Stürmer sich beim FC Kopenhagen fit und hörte sich wahrscheinlich das eine oder andere Angebot an. Angeblich steht er in Verbindung mit den Queens Park Rangers aus der zweiten englischen Liga, die Gehaltsvorstellungen sollen aber noch weit auseinander liegen.

Süd-Amerika-Duo hat noch nicht verspielt

Fast fünf Jahre spielte der Uruguayer Martín Cáceres für Juventus Turin, doch sein Arbeitspapier wurde nicht verlängert. Das Schicksal des Außenverteidigers, der zu den wertvollsten vertragslosen Spielern zählt, teilt auch Innenverteidiger Alex. Der Brasilianer wechselte 2014 von Paris zum AC Milan. Im Alter von 34 Jahren scheint er aber aber schlechtere Argumente zu haben als Cáceres im Alter von 29. Der Uruguayer könnte immer noch international spielen, für Alex dagegen scheint ein Wechsel zurück nach Brasilien am wahrscheinlichsten.

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