Anzeige

Punzel/Subschinski Siebte, Wu einzigartig

07.08.2016 22:01
Minxia Wu (u.) krönte sich zur erfolgreichsten Wasserspringerin der olympischen Geschichte
Minxia Wu (u.) krönte sich zur erfolgreichsten Wasserspringerin der olympischen Geschichte

Nach dem Patzer zum Auftakt der olympischen Wassersprung-Wettbewerbe passte sich die Miene von Bundestrainer Lutz Buschkow den dunklen Wolken über dem Maria Lenk Aquatics Centre an.

Tina Punzel und Nora Subschinki kamen im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett nicht über Platz sieben hinaus. Für das Duo aus Dresden und Berlin wäre im windigen und regnerischen Rio de Janeiro mehr möglich gewesen. Der dritte von fünf Sprüngen warf die beiden aber weit zurück. Zwar zeigte auch die Konkurrenz Nerven, doch Punzel/Subschinski konnten die Schwächen der anderen nicht nutzen.

Das deutsche Duo hatte in den beiden Pflichtsprüngen gut begonnen und lag auf Platz fünf in Schlagdistanz zur Bronzemedaille. Der erste der höher bewerteten Kürsprünge aber warf Punzel/Subschinki auf Rang sieben zurück. Beim zweieinhalbfachen Rückwärtssalto brachte Subschinski den Sprung nicht ordentlich ins Wasser. Das gab nur Noten um die fünf Punkte. Am Ende fehlten 15 Zähler zu Bronze.

"Ich war vor dem Start ein bisschen nervös uns zittrig, mein Fehler vor dem vierten Sprung ärgert mich ziemlich doll", sagte Olympia-Debütantin Punzel. Aber auch die deutlich erfahrenere Berlinerin Subschinski patzte einmal, so dass am Ende etwa 15 Punkte auf den Bronzerang fehlten.

Olympia erlaubt keine Fehler

"Bei Olympia muss man für eine Medaille fehlerfrei springen, aber sie haben die Angebote der Konkurrenz nicht genutzt", sagte Bundestrainer Buschkow.

Gold ging wie erwartet an die überlegenen Chinesinnen Shi Tingmao/Wu Minxia mit 345,60 Zählern. Für Wu war es bereits der fünfte Olympiasieg ihrer Karriere, sie krönte sich damit zur erfolgreichsten Wasserspringerin der Olympia-Geschichte. Silber sicherten sich die Italienerinnen Tania Cagnotto/Francesca Dallapé vor Maddison Keeney/Anabelle Smith aus Australien.

Am Montag rechnet sich der Deutsche Schwimm-Verband im Synchron-Wettkampf der Männer vom Turm Medaillenchancen aus. Die Ex-Weltmeister Patrick Hausding und Sascha Klein gehören trotz Verletzungssorgen in der Vorbereitung zu den Anwärtern auf die Podestplätze. Bereits bei Olympia 2008 in Peking hatten die deutschen Vorspringer Silber gewonnen.

 

 

"Ich war vor dem Start ein bisschen nervös uns zittrig, mein Fehler vor dem vierten Sprung ärgert mich ziemlich doll", sagte Olympia-Debütantin Punzel. Aber auch die deutlich erfahrenere Berlinerin Subschinski patzte einmal, so dass am Ende etwa 15 Punkte auf den Bronzerang fehlten.

"Bei Olympia muss man für eine Medaille fehlerfrei springen, aber sie haben die Angebote der Konkurrenz nicht genutzt", sagte Bundestrainer Lutz Buschkow. Punzel und Subschinski gehen auch im Einzel-Wettbewerb vom 3-m-Brett ab Freitag an den Start.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige