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Red-Bull-Ring: Rossi hat Bedenken

19.07.2016 15:20
Valentino Rossi hat keine guten Erinnerungen mehr
© getty, Mirco Lazzari gp
Valentino Rossi hat keine guten Erinnerungen mehr

Einige MotoGP-Piloten nutzen in dieser Woche die Chance, um auf dem Red-Bull-Ring zu testen, der nach dem Ende der Sommerpause die erste Anlaufstation der Motorrad-WM ist. Vom 12. bis zum 14. August kämpfen Valentino Rossi, Marc Marquez und Co. beim Österreich-Grand-Prix in Spielberg gegeneinander. Honda testete bereits mit der Serien-Replika der MotoGP-Maschine, beim Test fehlen Marquez und Teamkollege Dani Pedrosa aber.

"Natürlich hätte ich es bevorzugt, mit dem richtigen MotoGP-Motorrad zu testen", bemerkt Marquez, der nach dem Sieg am Sachsenring in die wohl verdiente Sommerpause ging. "Wir haben noch zwei Testtage übrig, die wir aber für das neue Motorrad nutzen möchten. Wenigstens kennen wir den Kurs. Gut ist, dass die anderen Honda-Piloten testen werden", so der Spanier.

Marc VDS ist mit Jack Miller und Tito Rabat vor Ort. LCR schickt am Red-Bull-Ring Cal Crutchlow auf die Strecke. Der Brite äußert sich kritisch über die Sicherheit auf der im Jahre 1996 erbauten Strecke. "Wir diskutierten in der Sicherheitskommission die Sicherheit und die Randsteine. Ich bin gespannt, wie es am Dienstag und Mittwoch sein wird", bemerkt der Brite.

Und auch Valentino Rossi schaut sorgenvoll auf das Layout der Strecke: "Ich fuhr dort vor 20 Jahren, erinnere mich aber nicht mehr besonders gut an den Kurs. Einige Fahrer testeten bereits, unter anderem auch Marc. Es gibt meiner Meinung nach drei oder vier Stellen, die ziemlich gefährlich sind, wie zum Beispiel der Ausgang der finalen Kurve."

"Wir werden beim Test den Kurs mit den MotoGP-Maschinen testen und hoffen, dass wir die gefährlichen Stellen entschärfen können, sollte es welche geben", berichtet Rossi. Der Kurs in Österreich wurde in diesem Jahr bereits neu asphaltiert. Zudem wurden die Randsteine für MotoGP angepasst.