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Newcastle verhängt Preisschild für EM-Helden

11.07.2016 20:14
Moussa Sissoko spielte eine herausragende EM
© getty, Clive Rose
Moussa Sissoko spielte eine herausragende EM

Moussa Sissoko ist trotz der EM-Finalniederlage seiner Franzosen am Sonntagabend gegen Portugal einer der Gewinner auf Seiten der Équipe Tricolore.

Zu Beginn des Turniers im Juni noch von der Bank kommend, entwickelte sich der 26-Jährige im Laufe der EURO zu einem der Aktivposten bei Les Bleus. Im Halbfinale gegen Deutschland sowie im Endspiel gegen Portugal gehörte Sissoko im rechten Mittelfeld jeweils zu den besten Spielern seines Teams.

Die gezeigten Leistungen auf der großen internationalen Bühne sind nicht folgenlos geblieben. Wie mehrere englische und französische Medien, darunter die "L'Équipe", berichteten, hat unter anderem der FC Liverpool Interesse an dem Mittelfeldmann von Newcastle United angemeldet. Auch weitere Premier-League-Klubs wie die Londoner Teams Arsenal und Tottenham wollen sich die Dienste des Rechtsfußes sichern. Newcastle selbst will seinen EM-Star halten und verhängte laut der "Dailymail" jetzt ein Preisschild für Sissoko. Bei Angeboten unter 35 Millionen Pfund (umgerechnet rund 41 Millionen Euro) wollen die Magpies gar nicht erst in Transferverhandlungen einsteigen.

Hamburger SV dürfte damit raus sein

Das Problem: Der Premier-League-Absteiger ist für Sissoko, der in Newcastle noch Vertrag bis 2019 hat, aus sportlichen Gründen äußerst unattraktiv geworden, der Franzose will in der kommenden Saison auf keinen Fall zweitklassig spielen. Allen Bemühungen von Teammanager Rafael Benítez zum Trotz, der Sissoko nach über 110 Premier-League-Spielen für Newcastle unbedingt zum Bleiben überreden will. "Es schmeichelt mir, dass ein Trainer wie er mich halten will. Aber ich glaube, er weiß, dass ich ein Level erreicht habe, auf dem es schwer für mich ist, in der 2. Liga zu spielen."

Bei derart hohen Ablöseforderungen wäre ein Team als potenzieller Käufer zumindest raus: Noch vor wenigen Wochen wurde kolportiert, dass auch Bundesligist Hamburger SV an einer Verpflichtung des Nationalspielers interessiert sei. Allerdings ging es da noch um Summen, die nicht einmal halb so hoch waren wie das jetzt ausgerufene Mindestgebot von 41 Millionen.

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