Bereits zehn Grand-Slam-Siege hat Novak Djokovic in seiner Karriere errungen. Bei den French Open ging der Serbe bislang jedoch leer aus. In diesem Jahr will die Nummer eins der Welt Geschichte schreiben: Mit seinem ersten Erfolg beim zweiten Grand Slam des Jahres würde der Djoker in eine elitäre Riege vorstoßen.
Andre Agassi, Roger Federer und Rafael Nadal: Seit Beginn der Open Era gelang es lediglich diesem erlesenen Trio, jeden Grand Slam mindestens einmal für sich zu entscheiden - Djokovic könnte der vierte Akteur werden, den dieses Kunststück gelingen könnte.
Den Druck, das Turnier in diesem Anlauf unbedingt gewinnen zu müssen, verspürt der 29-Jährige allerdings nicht: "Ich denke, dass ich noch einige Jahre in meiner Karriere vor mir habe. Ich habe noch viele Chancen, die French Open zu gewinnen. Natürlich werde ich alles geben, aber wenn ich nicht erfolgreich bin, gibt es noch viele Möglichkeiten. Ich habe nicht die Absicht, mich in nächster Zeit auszuruhen", sagte Djokovic in Interview mit der ATP.
Zur Vorbereitung auf die diesjährigen Spiele in Paris hat Djokovic die ATP-Turniere in Madrid und Rom absolviert. Ersteres gewann er, in Rom scheiterte der Serbe im Finale an Andy Murray: "Ich hatte zehn Matches in zwei Wochen. Das ist das Maximun, was ich in Madrid und Rom absolvieren konnte und der perfekter Weg, in mein Spiel zu finden."
In den letzten vier Jahren stand der "Djoker" drei Mal im Finale, scheiterte allerdings an Rafael Nadal sowie im letzten Jahr an Stanislas Wawrinka. Der amtierende Sieger der US Open, Australien Open und von Wimbledon trifft in der ersten Runde des Sandplatzturniers am Dienstag auf Yen-Hsun Lu aus Taiwan.






