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McLaren setzt auf Monaco-Klassiker

18.05.2016 21:38
Stoffel Vandoorne saß seit über sechs Wochen erstmalig wieder im McLaren
Stoffel Vandoorne saß seit über sechs Wochen erstmalig wieder im McLaren

Langsam, aber stetig geht es bei McLaren-Honda voran. Nachdem dank Fernando Alonso beim Großen Preis von Spanien in Barcelona am vergangenen Wochenende erstmalig seit 2014 der Sprung ins Q3 geglückt war und Jenson Button im Rennen als Neunter Punkte holte, rechnen sich die Piloten nun beim Monaco-Grand-Prix sogar noch etwas mehr aus.

Die Honda-Antriebseinheit zeigte sich zuletzt stark verbessert und auch auf aerodynamischer Seite scheint es Fortschritte zu geben.

So fällt jedenfalls das Fazit von Testfahrer Stoffel Vandoorne nach dem Mittwochs-Testtag auf dem Circuit de Catalunya aus. Der junge Belgier absolvierte 108 Runden und setzte in 1:24,006 Minuten die zweitschnellste Zeit des Tages nach Red-Bull-Pilot Max Verstappen. Der Belgier saß zum ersten Mal seit seinem Auftritt als Fernando-Alonso-Vertreter in Bahrain wieder im MP4-31 und konnte hinterher berichten, dass sich das Auto in der Zwischenzeit deutlich verbessert habe. "Es fühlt sich in jedem Bereich besser an, vor allem beim Abtrieb", so Vandoorne.

Trotz seiner über sechswöchigen Abstinenz habe er sich sofort wohlgefühlt im Auto, das seiner Meinung nach sehr gut ausbalanciert sei. "Ich habe mich schnell wieder daran gewöhnt. Alles in allem ist der Fortschritt, den wir machen, sehr gut - deshalb bin ich glücklich." Der Belgier testete aerodynamische Neuerungen und leistete Setup-Arbeit, der Vormittag stand im Zeichen von Reifentests mit dem McLaren. Das Team hatte sich für künftige Strategieentscheidungen ein Programm mit weichen und superweichen Pirellis auferlegt.

Sensation möglich? Monaco-Grand-Prix steht besonders im Fokus

Stammfahrer Button hatte sich beim Barcelona-Grand-Prix über ein rutschiges Heck beklagt, deshalb wurden die aerodynamischen und mechanischen Neuerungen am MP4-31 bei den Tests nochmals ausführlich unter die Lupe genommen. Vormittags standen schnelle Runden mit frischen Reifen auf dem Plan, am Nachmittag absolvierte Vandoorne Longruns. "Wir konnten dabei Monaco-spezifische Upgrades ausprobieren, aber auch mittelfristige Entwicklungskomponenten testen", so Teammanager David Redding.

Bei Antriebs-Partner Honda stand bereits alles im Zeichen des Monaco-Klassikers. "Wir haben unser Motor-Mapping für das nächste Rennen untersucht. Am Nachmittag haben wir längere Stints und eine Rennsimulation unternommen", so Honda-Chefingenieur Satoshi Nakamura. "Die Daten werden nun in Japan weiter analysiert und aufs übernächste Wochenende hin abgestimmt", so Nakamura abschließend. Die Streckencharakteristik im Fürstentum könnte dem Traditionsrennstall in die Karten spielen und die immer noch vorhandenen Schwächen beim Honda-Antrieb kaschieren.

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