Meister Brose Baskets Bamberg ist ein perfekter Start in die Playoffs der Bundesliga gelungen. Der Hauptrundensieger feierte im fränkischen Duell gegen Außenseiter s.Oliver Baskets Würzburg einen 95:54 (48:26)-Kantersieg und bleibt in dieser Saison zu Hause ungeschlagen. Bamberg führt damit in der best-of-five-Serie 1:0.
Spielverlauf: Mit der gewohnt erstklassigen Ballbewegung fanden die Bamberger früh ihren Rhythmus in der Offensive – auch dank ihres Fokus auf den Fastbreak. Es dauerte acht Minuten, ehe die Gastgeber zum ersten Mal eine zweistellige Führung verzeichneten.
Nach einem 14:0-Lauf im zweiten Viertel bauten die Hausherren ihren Vorsprung auf 22 Zähler aus. Elias Harris und Daniel Theis sorgten per Dunks für die Highlights, Darius Miller traf selbst aus zehn Metern und hatte zur Halbzeit bereits vier Dreier versenkt.
Den Gästen gelang es gegen die Bamberger Verteidigung kaum, sich offene Würfe zu erspielen. Sieben Minuten lang blieben die Würzburger ohne Treffer aus dem Feld. Mit 48:26 ging es in die Pause.
Aus der Halbzeit fanden die Würzburger merklich besser ins Spiel, in der Offensive klappte vor allem das Pick-and-Roll-Spiel. Doch näher herankommen ließen die Bamberger ihren Gegner nicht. Mit dem Stand von 75:46 nach drei Vierteln war die Partie vor dem Schlussabschnitt entschieden.
Duell im Fokus: Brad Wanamaker gegen Dru Joyce. Die beiden Point Guards sind die Köpfe ihrer Teams – das konnte aber nur Wanamaker bestätigen. 19 Punkte, sieben Assists bei keinem einzigen Ballverlust legte der Bamberger Aufbauspieler auf. Joyce hatte gegen die Bamberger Verteidigung seine Probleme und kam nicht über vier Zähler hinaus (zudem 5 AST, 2 TO).
Zahlen, bitte: 58,5% vs 30,0% FG – die Diskrepanz bei den Wurfquoten aus dem Feld verdeutlicht die Bamberger Dominanz.
Die Spieler der Partie: Darius Miller legte 14 seiner 16 Punkte (4/5 FG) in der ersten Halbzeit auf, Brad Wanamaker (19 PTS, 4 REB, 7 AST) war der effektivste Akteur, und Elias Harris erzielte in gerade einmal 16 Minuten 14 Zähler auf. Bei den Würzburgern punktete kein einziger Spieler zweistellig.
Die Deutschen: Neben Harris machten auch Daniel Theis (9 PTS, 8 REB, 4 AST), Lucca Staiger (9 PTS, 3/5 3P) und Patrick Heckmann (7 PTS, 2 BLK) das Beste aus ihren Minuten.
Am Rande der Bande saß bei den Bambergern Aleksej Nikolic, der mit einem Bänderriss in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Bei den Würzburgern setzte William Coleman als siebter ausländischer Akteur aus.
Stimmen zum Spiel: "Die Serie steht 1-0 für uns. Wir waren gut auf dieses Spiel vorbereitet. Die 28 Assist sprechen für eine gute Mannschaftsleistung. Auch mit unserer Verteidigung bin ich sehr zufrieden. Der erste Schritt ist gemacht. Nun konzentrieren wir uns auf das Spiel in Würzburg am Donnerstag." Andrea Trinchieri (Headcoach Brose Baskets)
"Glückwunsch an Andrea und Bamberg. Es gibt nicht viel zu sagen. Das einzig Positive was ich aus dem Spiel ziehen kann, sind die Ballverluste. Bamberg mit 9 und wir mit 11. Wir sehen uns am Donnerstag." Douglas Spradley (Headcoach s.Oliver Baskets)
Wie geht’s weiter: Die Serie wechselt nach Würzburg, wo am Donnerstag (Tip-Off: 20 Uhr) die zweite Playoff-Partie stattfinden wird.
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