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Dutt: Immer wieder im Tabellenkeller

02.05.2016 13:29
Robin Dutt kämpft in Stuttgart mit ähnlichen Problemen wie in seiner Zeit in Bremen
Robin Dutt kämpft in Stuttgart mit ähnlichen Problemen wie in seiner Zeit in Bremen

Dieselbe Arena, die gleiche Situation - Robin Dutt hat mittlerweile Verein und Job gewechselt, seine Ausgangslage indes ist unverändert. Als der 51-Jährige im Oktober 2014 bei Werder Bremen als Trainer gefeuert wurde, schwebten die Hanseaten in höchster Abstiegsgefahr. Nun kehrt er als Sportvorstand des VfB Stuttgart am Montag ins Weserstadion zurück - und auch den Schwaben steht das Wasser bis zum Hals.

Und doch glaubt der gebürtige Kölner einen positiven Trend zu erkennen, schließlich stand es vor einem Jahr im Abstiegskampf noch schlechter um die Gäste. "Wenn ich die Wahl zwischen der Situation damals und der heutigen hätte, dann würde ich die jetzige auf jeden Fall bevorzugen", sagte Dutt.

In seiner Bremer Zeit erwarb sich der ehemalige Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes Meriten eigentlich nur durch den sensiblen Umgang mit der Problematik, als direkter Nachfolger der Werder-Legende Thomas Schaaf die Arbeit aufzunehmen. Die Werder-Fans dankten es ihm zunächst. Sportlich lief es alles andere als rund, nach nur 43 Punkten aus 43 Spielen zogen die Norddeutschen die Reißleine und ersetzten ihn durch Amateur-Coach Viktor Skripnik.

Dutt hat keine Zeit für Häme gegen Bremen

Dass den Gastgebern auch unter dem Ukrainer die Zweitklassigkeit droht, mag für den Halb-Inder Dutt eine Genugtuung sein, geäußert hat er sich dazu nicht. Zu sehr ist er mit den sportlichen Nöten der Stuttgarter beschäftigt.

Konfliktfreies Arbeiten ist für den Fußball-Lehrer, der 2005 als Jahrgangsbester seinen Trainerlehrgang abschloss, eigentlich nur noch eine mehr und mehr verblassende Erinnerung. Seine vier Jahre beim SC Freiburg zwischen 2007 und 2011 dürfen als erfolgreich gelten, doch bei Bayer Leverkusen und auch beim DFB scheiterte Dutt.

Dabei löste seine Wankelmütigkeit eine Menge Kopfschütteln in der Branche aus. Seinen DFB-Job schmiss er nach nur zehn Monaten, weil er wieder mit einer Mannschaft arbeiten wollte. Beim VfB indes sitzt er als Sportvorstand wie schon beim DFB die meiste Zeit am Schreibtisch.

"Ich habe den DFB damals in keine schöne Situation gebracht, aber ich habe einfach gespürt, dass mein Herz auf den Trainingsplatz gehört", sagte Dutt rückblickend. Eine Erkenntnis, die seinerzeit beim Verband für Missstimmung sorgte. Dutt habe wohl erkannt, dass der Posten des Sportdirektors ihn nicht ausfüllen könne, hieß es damals aus der DFB-Zentrale.

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Tabelle

#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenFC Bayern30224479:295070
2Borussia DortmundBorussia DortmundDortmund30216372:363669
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig30187557:233461
4Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurt30158758:352353
5Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach30156949:371251
61899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheim301311665:412450
7Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen301531253:48548
8Werder BremenWerder BremenSV Werder301210852:421046
9VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg301371048:45346
10Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorf301141540:59-1937
11Hertha BSCHertha BSCHertha BSC30991241:48-736
121. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05301061437:51-1436
13SC FreiburgSC FreiburgSC Freiburg307111239:54-1532
14FC AugsburgFC AugsburgAugsburg30871546:55-931
15FC Schalke 04FC Schalke 04Schalke 0430761732:52-2027
16VfB StuttgartVfB StuttgartVfB Stuttgart30561927:67-4021
171. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg30391824:56-3218
18Hannover 96Hannover 96Hannover 9630362125:66-4115
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