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Beeindruckend! 31.853 Fans beim Winter Derby

10.01.2016 10:35
Premiere: erstes DEL2-Spiel in einem Fußballstadion
© imago, imago sportfotodienst
Premiere: erstes DEL2-Spiel in einem Fußballstadion

60 packende Minuten und sogar noch eine Zugabe: 31.853 Zuschauer in Dresden haben am Samstag ein packendes "Winter Derby" in der DEL2 gesehen.

Das erste Zweitligaspiel in einem Fußballstadion gewannen die Dresdner Eislöwen durch ein Tor in der dritten Minute der Verlängerung mit 4:3 gegen die Lausitzer Füchse. Die Partie in der Dynamo-Arena belegt nun Rang vier unter den bestbesuchten Ligaspielen in Europa.

"Man sieht einmal mehr, welches Potenzial diese Sportart in Deutschland hat", sagte Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes: "Es war eine großartige Werbung für den Eishockeysport." 

Nachdem die Deutsche Eishockey Liga 2013 in Nürnberg und zwei Jahre später in Düsseldorf zwei Winter Games veranstaltet hatte, war dies das erste Winter Game in der zweiten Liga. Vor dem Spiel hatte Gitarrist Bernd Römer von der einstigen DDR-Kultband Karat sogar die Nationalhymne vorgetragen.

"Dresden hat Maßstäbe gesetzt"

Das Eishockey-Fest in Dresden soll nach dem großen Erfolg keine einmalige Veranstaltung bleiben. "Das war der perfekte Startschuss für unsere DEL2-Event-Game-Serie. Dresden hat Maßstäbe gesetzt, und die Organisatoren haben einen Riesen-Job gemacht", betonte DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch.

Auch die Spieler genossen das Ausnahme-Erlebnis. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so ein Kribbeln im Bauch habe. Doch es war eine Wahnsinnsstimmung und die ganze Veranstaltung eine super Werbung für unseren Sport", sagte Eislöwen-Kapitän Steven Rupprich, der als einziger Akteur auf dem Eis bereits das Winter Game der DEL in Nürnberg erlebt hatte.

Für das Event im Dynamo-Stadion wurden 90 Kilometer Rohre verlegt, damit 180 000 Liter Wasser gefrieren konnten und eine bis zu zehn Zentimeter dicke Eisfläche entstand. Dazu wurden 165 Meter Bande installiert. Drei Stromgeneratoren und zwei Eismaschinen waren im Einsatz. Rund 600 000 Euro ließen sich die Organisatoren das Event kosten.

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